„Rückbau statt Neubau – Stadtraum für alle“: Unter diesem Motto laden verschiedene Initiativen am 2. Juni zum Happening ein. 

Die Bürgerinitiative A100 und rund 20 weitere Initiativen haben eine Demonstration angemeldet, die eher Straßenfest-Charakter hat. Von 16 bis 20 Uhr will man es sich „gemütlich“ machen auf der Brücke über dem Breitenbachplatz, die in diesem Jahr großteils abgerissen werden soll: Wie berichtet, wird die Fahrbahn abgetragen, die Pfeiler sollen aber vorerst stehenbleiben. 

Die Idee, die Straßenfläche zu nutzen, um kreative Ideen für die Zeit nach der autogerechten Stadt zu kreieren, ist nicht neu. Auch aus der Bezirkspolitik kamen Vorschläge. Die SPD schlägt ein Kulturevent vor, den Linken schwebt eine Art von Kunst am Bau vor. 

Nun ist, wenig überraschend, die Zivilgesellschaft schneller. Am Sonnabend stehen Lesungen, Reden und Tanz an. Alle sollen Decken, Klappstühle und Sonnenschirme mitbringen sowie Kreide, Dreiräder, Seifenblasen und Spielzeug für die Kinder. 

„Lasst uns aus der Betonwüste einen lebendigen Stadtplatz machen! Der gewonnene Stadtraum kann so vielfältig genutzt werden“, heißt es auf der Webseite. Konkret lauten die Forderungen: Rückbau der autogerechten Stadt, keine neuen Autobahnen mehr, und: kompletter Rückbau der Brücke über dem Breitenbachplatz inklusive Pfeiler. 

Rückbau statt Neubau – Stadtraum für alle 

Kundgebung am Sonntag, 2. Juni 2024
16 – 20 Uhr
auf der ehemaligen Autobahn über dem Breitenbachplatz
Zugang: Abfahrt Dillenburger Straße an der Bushaltestelle 

https://bi-a100.de/autobahn-abrissparty-auf-der-breitenbachplatzbruecke/  

Daniela von Treuenfels