Damit Wildbienen im nächsten Frühjahr ausreichend Nahung finden, will die FU Frühblüher pflanzen. Archiv-Foto: bagal /pixelio.de
Eine Blumenpflanzaktion zum Schutz von Wildbienen organisieren die Nachhaltigkeitsinitiative Sustain it! der Freien Universität, das Studentenwerk Berlin und die Initiative „Berlin summt“.
Studierende und Angehörige der Universität sowie Menschen aus dem Stadtteil sind eingeladen, am 12. und 13. November auf der Studentenaue an der Van’t-Hoff-Straße in Dahlem bereitgestellte Blumenzwiebeln von Tulpen und Frühblühern wie Krokusse, kleine Hyazinthen und Blausterne zu pflanzen. Frühblüher stellen für Wildbienen eine wichtige Nahrungsquelle dar. Mit dem Projekt wird auf die ökologische Bedeutung der Wildbienen hingewiesen, die zum großen Teil vom Aussterben bedroht sind.
Insgesamt 6.000 Tulpenzwiebeln und Frühblüher sollen an den zwei Tagen zwischen 12 und 16 Uhr mit der Hilfe von Freiwilligen eingepflanzt werden. Im nächsten Jahr soll daraus eine bunte Blumenwiese erwachsen, die den Wildbienen zu Beginn der Brutsaison Nahrung bietet.
Interessierte sind eingeladen, die Aktion zu unterstützen. Schaufeln und Pflanzhilfen stehen für freiwillige Helfer zur Verfügung. Alle Helfer erhalten einige Tulpenzwiebeln als Dankeschön.
(sn)












Foto: Patrick Meyer[/caption]
Von Milwaukee über Asien nach Steglitz-Zehlendorf, vom US-Soldaten zur Berliner Radiolegende. Ende März ist Rik de Lisle gestorben, er wurde 79 Jahre alt.
Ein Beitrag von Patrick Meyer
„Hi! Icke bin’s, der Alte Ami, Rik de Lisle!“ Jahrzehnte lang begrüßte Rik so die Berlinerinnen und Berliner zu seinen Shows, auch als die Stadt noch geteilt war. Er war schon mit Mitte 30 der „Alte Ami“ - weil er einer der ältesten Kollegen in der Redaktion war und es einfach auch gut klang. Viele waren überrascht, dass hinter der markanten Stimme mit dem unverwechselbaren amerikanischen Akzent aus dem Radio ein weißer, bärtiger Mann stand.
Rik, der Junge aus Milwaukee war durch eine Verkettung überraschender Umstände in West-Berlin gelandet: inmitten des Kalten Krieges strandete er auf einer kleinen Insel, wo Punks und Bankangestellte zusammen ein Bier tranken und sich gegenseitig den Sinn des Lebens erklärten. West-Berlin war so ein absurdes, weltpolitisches Konzept, das dem AFN-Diskjockey, der aus dem Rettungssanitäter geworden war, gefiel und in der Stadt bleiben ließ. Für immer. Rik hatte Berlin verstanden.
Obwohl man hörte, dass er nicht in Lichterfelde oder Charlottenburg aufgewachsen war, bestand schnell kein Zweifel mehr daran, dass Rik ein Berliner Original war. Er liebte die Menschen, aber nicht unbedingt das Rampenlicht. Ein Typ, der sich interessierte, aber nicht wollte, dass man ihm die Zeit stiehlt. Ein Perfektionist seines Fachs, der Talente erkannte und förderte, Einsatz forderte und mit seiner Meinung nicht hinterm Berg hielt, auch wenn das bedeuten konnte, jemanden zu verletzen.
Den Hörern war das Wurscht, weil sie spürten, dass er Radio liebte. Er brachte amerikanische Musik und das freiheitliche Lebensgefühl in den Alltag vieler Menschen, die oft mit dem Kassettenrecorder die neuesten Songs aufnehmen wollten, die Rik in seinen Shows spielte.
Als ich ihn irgendwann fragte, ob wir sein Leben nicht dokumentarisch festhalten sollten, fand er die Idee erst befremdlich und stimmte dann doch zu. So entstand 2017 der englischsprachige Film „
Spannende Ferienabenteuer erwartet Kinder in der Waldschule Zehlendorf. Archiv-Foto: Gogol[/caption]
Ob mit oder ohne Hasen: Der Frühling lacht, die Sonne wärmt, und die Ferien bringen Entspannung. Wer Programm sucht, hat die Wahl. Hier sind unsere Tipps zum schnellen Finden.
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