Woche vom Mai 19th
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Musikalischer Nachmittag: Swing mit Alf Weiss Musikalischer Nachmittag: Swing mit Alf Weiss
20. Mai 2025Lange Woche der Kiezgeschichte: Führung Lange Woche der Kiezgeschichte: Führung
20. Mai 2025 -
Yoga, Botany Slam & freier Eintritt: Botanischer Garten lädt dazu ein, Artenvielfalt mal anders zu entdecken Yoga, Botany Slam & freier Eintritt: Botanischer Garten lädt dazu ein, Artenvielfalt mal anders zu entdecken
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22. Mai 2025DIE DREI KLEINEN SCHWEINCHEN • Scuraluna Schattentheater DIE DREI KLEINEN SCHWEINCHEN • Scuraluna Schattentheater
22. Mai 2025
Kulturscheune Mutter FourageSpielenachmittag: „BINGO“ Spielenachmittag: „BINGO“
22. Mai 2025SchlossKultur – Kultur im Schloss in der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek SchlossKultur – Kultur im Schloss in der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek
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22. Mai 2025 -
Steglitzer Woche Steglitzer Woche
23. Mai 2025 – 9. Juni 2025
Festpark am TeltowkanalSprachcafé Sprachcafé
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23. Mai 2025Handarbeitskurs für Familien Handarbeitskurs für Familien
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23. Mai 2025 -
Steglitzer Woche Steglitzer Woche
23. Mai 2025 – 9. Juni 2025
Festpark am TeltowkanalLange Woche der Kiezgeschichte: Stadtführung Lange Woche der Kiezgeschichte: Stadtführung
24. Mai 2025Treffpunkt nach AnmeldungBerlin, -
Steglitzer Woche Steglitzer Woche
23. Mai 2025 – 9. Juni 2025
Festpark am TeltowkanalKNEIPENTRÖDEL KNEIPENTRÖDEL
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25. Mai 2025HofSonntag auf der Domäne Dahlem HofSonntag auf der Domäne Dahlem
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25. Mai 2025












Foto: Patrick Meyer[/caption]
Von Milwaukee über Asien nach Steglitz-Zehlendorf, vom US-Soldaten zur Berliner Radiolegende. Ende März ist Rik de Lisle gestorben, er wurde 79 Jahre alt.
Ein Beitrag von Patrick Meyer
„Hi! Icke bin’s, der Alte Ami, Rik de Lisle!“ Jahrzehnte lang begrüßte Rik so die Berlinerinnen und Berliner zu seinen Shows, auch als die Stadt noch geteilt war. Er war schon mit Mitte 30 der „Alte Ami“ - weil er einer der ältesten Kollegen in der Redaktion war und es einfach auch gut klang. Viele waren überrascht, dass hinter der markanten Stimme mit dem unverwechselbaren amerikanischen Akzent aus dem Radio ein weißer, bärtiger Mann stand.
Rik, der Junge aus Milwaukee war durch eine Verkettung überraschender Umstände in West-Berlin gelandet: inmitten des Kalten Krieges strandete er auf einer kleinen Insel, wo Punks und Bankangestellte zusammen ein Bier tranken und sich gegenseitig den Sinn des Lebens erklärten. West-Berlin war so ein absurdes, weltpolitisches Konzept, das dem AFN-Diskjockey, der aus dem Rettungssanitäter geworden war, gefiel und in der Stadt bleiben ließ. Für immer. Rik hatte Berlin verstanden.
Obwohl man hörte, dass er nicht in Lichterfelde oder Charlottenburg aufgewachsen war, bestand schnell kein Zweifel mehr daran, dass Rik ein Berliner Original war. Er liebte die Menschen, aber nicht unbedingt das Rampenlicht. Ein Typ, der sich interessierte, aber nicht wollte, dass man ihm die Zeit stiehlt. Ein Perfektionist seines Fachs, der Talente erkannte und förderte, Einsatz forderte und mit seiner Meinung nicht hinterm Berg hielt, auch wenn das bedeuten konnte, jemanden zu verletzen.
Den Hörern war das Wurscht, weil sie spürten, dass er Radio liebte. Er brachte amerikanische Musik und das freiheitliche Lebensgefühl in den Alltag vieler Menschen, die oft mit dem Kassettenrecorder die neuesten Songs aufnehmen wollten, die Rik in seinen Shows spielte.
Als ich ihn irgendwann fragte, ob wir sein Leben nicht dokumentarisch festhalten sollten, fand er die Idee erst befremdlich und stimmte dann doch zu. So entstand 2017 der englischsprachige Film „