3. August 2026
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3. August 2026
Fickende Füchse veranstalten frivole Flausen-Festspiele (im Stadtpark Steglitz). | Foto: privat[/caption]
Im Berliner Südwesten grassiert unter Füchsen ein bösartiges Virus. Hundehalter sollten jetzt den Impfstatus ihres Vierbeiners prüfen.
Der Fuchs geht um, und mit ihm eine tödliche Krankheit: „Leider haben wir in Berlin im Bereich Zehlendorf/Wannsee und Schmargendorf eine starke Staupe Welle“, teilt der Verein Fuchshilfe Berlin aktuell auf Instagram mit. Das Virus ist für Menschen und Katzen ungefährlich. Hunde, Marder oder Waschbären können sich jedoch anstecken; ein Verlauf der Krankheit endet meistens mit dem Tod des betroffenen Tieres.
Ein an Staupe erkrankter Fuchs fällt auf: Er ist apathisch, schwach und wenig scheu; er hat keinen Appetit und erbricht, Ausfluss läuft aus Augen und Nase; typisch sind auch Zuckungen (sog. “Staupeticks“), Zittern und Krampfanfälle. Viele der Symptome ähneln den Symptomen von Tollwut, die in Deutschland jedoch als ausgerottet gilt.
Weil die Krankheitsverläufe und Symptome unterschiedlich sind, ist diese Erkrankung oft schwer zu beurteilen und ohne Labordiagnostik nicht sicher zu diagnostizieren. Wer einen kranken Fuchs beobachtet, sollte die Polizei informieren und/oder die Fuchshilfe kontaktieren.
Eine Staupe-Impfung für Hunde hat sich mittlerweile in Deutschland etabliert, ist aber nicht verpflichtend. Ein Schutz besteht nach erfolgreicher Grundimmunisierung je nach eingesetztem Impfstoff für ein bis drei Jahre. Wer unsicher ist, sollte die Krankheitswelle unter den Füchsen zum Anlass nehmen, den Impfstatus zu überprüfen.
Leseempfehlungen
Infos zu Füchsen beim NABU Berlin
Bundestierärztekammer zur Staupe-Impfung für Hunde
Daniela von Treuenfels
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