23. Mai 2025
DAVID POPPER – PAGANINI DES CELLOS
Im November 2024 begeisterte das Duo Cello Capriccioso in der Berliner Philharmonie sein Publikum mit einer Hommage an den berühmten Cellovirtuosen, Komponisten und Pädagogen David Popper.
Der „unvermeidlichen Popper“, wie ihn der berühmt-berüchtigte englische Musikkritiker George Bernard Shaw nannte, war in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts außerordentlich berühmt und beliebt – nicht nur wegen seines virtuosen Cellospiels, sondern und gerade auch wegen seiner Kompositionen.
Das Konzertprogramm mit eleganten Salonstücken und eindrucksvollen Meisterwerken nimmt das Publikum mit in eine Märchenwelt voller Emotionen, Virtuosität und musikalischer Brillanz und liefert 20 unschlagbare Gründe, um sich in Popper zu verlieben.
Das Duo Cello Capriccioso („Eigenwilliges Cello“) ist der kubanische Cellist Douglas Vistel und die Berliner Pianistin Almuth Kraußer-Vistel. Sie begeistern besonders durch ihr hohes künstlerisches Niveau, ihre unprätentiöse Virtuosität und ihre natürliche Ausstrahlung.
Das Paar lernte sich während des Studiums am Tschaikowski-Konservatorium in Moskau kennen und feierte am 12. November 2022 sein 30-jähriges Bühnenjubiläum mit einem spektakulären Konzert in der Berliner Philharmonie.
Als Duo Cello Capriccioso haben die Musiker es sich zur Aufgabe gemacht, auf den Reichtum und die Vielfalt des Cellorepertoires aufmerksam zu machen und Klassische Musik in den Alltag vieler Menschen zu bringen.
Fotos: Ralf Günther










Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt mit 50.000 Euro die Sanierung der Dachkonstruktion und Dachhaut im westlichen Querschiff der Dreifaltigkeitskirche in Lankwitz. Die Gemeinde ist weiter auf Spenden angewiesen.
Denn insgesamt sollen nach den Berechnungen des beauftragten Planungsbüros die Arbeiten rund zwei Millionen Euro kosten, davon muss die Gemeinde 150.000 Euro selbst tragen. In drei Bauabschnitten werden zunächst die Portaltürme, das Kirchenschiff und die Querhäuser erneuert. Danach folgt der Kirchturm, zuletzt werden Apsis und Sakristei neu eingedeckt.
Das Gotteshaus hat ein neues Dach dringend nötig. Stürme der letzten Jahre haben der Konstruktion stark zugesetzt, teilweise sind Dachziegel auf den Kirchhof und die stark frequentierte Paul-Schneider-Straße und die Gallwitzallee gestürzt. Die Kupferbekrönungen, so hält es der Denkmalplaner in seinem Gutachten weiter fest, sind korrodiert, die darunterliegende Schalung ist durchfeuchtet. An der Dachkonstruktion fehlen Ziegel. Wo eine Dämmung vorhanden ist, ist sie durchfeuchtet und besteht aus krebserregenden Baustoffen. Kurz gesagt: hier musste etwas passieren, und zwar schnell.
Die Dreifaltigkeitskirche gilt mit ihrem imposanten hoch aufragenden Turm als Wahrzeichen und Zentrum von Lankwitz. Der Sakralbau wurde im Stil der märkischen Backsteingotik ab 1903 errichtet und 1906 geweiht. Der Detailreichtum der Fassade setzt sich nach oben hin fort; die Dachlandschaft ist durch eine Vielzahl an verschiedenen Konstruktionen unterschiedlicher Dach- und Turmformen, Material und Verzierungen geprägt. Der dominierende Vierungsturm mit seiner Zier verleiht der Dreifaltigkeitskirche ihr markantes Aussehen.
Die Gemeinde beheimatet in ihren Gebäuden unter anderem eine Pflegestation, die Haltestelle Diakonie für die Unterstützung psychisch oder an Demenz Erkrankter und ein Sozialcafé. In Zusammenarbeit mit der „Berliner Tafel“ gibt es wöchentlich eine Lebensmittelausgabe, die 140 Haushalte versorgt. Jährlich zum Totensonntag im November gibt es eine interreligiöse Gedenkfeier zur Erinnerung an Menschen, die einsam verstorben sind und behördlich bestattet wurden.
Spenden für die Sanierung der Kirche sind möglich auf das Konto
Dreifaltigkeitsgemeinde Lankwitz
IBAN: DE03 5206 0410 6803 9663 99
BIC: GENODEF1EK1
Spendenzweck: Kirchendach
Der Zuschuss der Deutschen Stiftung Denkmalschutz kommt aus Spendengeldern der Stiftung und aus Lottomitteln.