19. September 2026
„Kunst im Blumenkiez“ bringt vom 4. September bis 2. Oktober 18 Künstlerinnen und Künstler in Geschäfte, Cafés und weitere Ausstellungsorte rund um den S-Bahnhof Botanischer Garten.
Mit dabei sind Menschen, die hier erstmals ihre Arbeiten öffentlich zeigen, ebenso wie erfahrene und renommierte Künstlerinnen und Künstler, die seit vielen Jahren in der regionalen und überregionalen Kunstszene präsent sind.
Die Kunstmeile beginnt am 4. September mit einer Eröffnung auf dem Eugen-Gerstenmaier-Platz.
Musik begleitet den Nachmittag an verschiedenen Standorten: Balg & Bogen mit Akkordeon und Violine, Kalle und der Wolf mit Gitarre und Saxofon sowie das Leierkasten-Duo Matthias & Maria sorgen für das musikalische Programm.
Kunst genießen, mit den Kunstschaffenden ins Gespräch kommen, Musik hören oder in einem der Cafés und Restaurants einkehren – die Eröffnung lädt dazu ein, den Blumenkiez und seine Kunstszene an einem Nachmittag zu entdecken.
Am Samstag, 19. September 2026, ab 16 Uhr wird der Asternplatz zum offenen Atelier.
Melodie Ebner, André Krigar und Diether Münchgesang malen dort unter freiem Himmel.
Besucherinnen und Besucher können den drei Kunstschaffenden bei der Arbeit zusehen und miterleben, wie ihre Bilder entstehen. Dabei bleibt Zeit für Fragen und Gespräche – eine Gelegenheit, Malerei unmittelbar im Entstehungsprozess zu erleben.










Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt mit 50.000 Euro die Sanierung der Dachkonstruktion und Dachhaut im westlichen Querschiff der Dreifaltigkeitskirche in Lankwitz. Die Gemeinde ist weiter auf Spenden angewiesen.
Denn insgesamt sollen nach den Berechnungen des beauftragten Planungsbüros die Arbeiten rund zwei Millionen Euro kosten, davon muss die Gemeinde 150.000 Euro selbst tragen. In drei Bauabschnitten werden zunächst die Portaltürme, das Kirchenschiff und die Querhäuser erneuert. Danach folgt der Kirchturm, zuletzt werden Apsis und Sakristei neu eingedeckt.
Das Gotteshaus hat ein neues Dach dringend nötig. Stürme der letzten Jahre haben der Konstruktion stark zugesetzt, teilweise sind Dachziegel auf den Kirchhof und die stark frequentierte Paul-Schneider-Straße und die Gallwitzallee gestürzt. Die Kupferbekrönungen, so hält es der Denkmalplaner in seinem Gutachten weiter fest, sind korrodiert, die darunterliegende Schalung ist durchfeuchtet. An der Dachkonstruktion fehlen Ziegel. Wo eine Dämmung vorhanden ist, ist sie durchfeuchtet und besteht aus krebserregenden Baustoffen. Kurz gesagt: hier musste etwas passieren, und zwar schnell.
Die Dreifaltigkeitskirche gilt mit ihrem imposanten hoch aufragenden Turm als Wahrzeichen und Zentrum von Lankwitz. Der Sakralbau wurde im Stil der märkischen Backsteingotik ab 1903 errichtet und 1906 geweiht. Der Detailreichtum der Fassade setzt sich nach oben hin fort; die Dachlandschaft ist durch eine Vielzahl an verschiedenen Konstruktionen unterschiedlicher Dach- und Turmformen, Material und Verzierungen geprägt. Der dominierende Vierungsturm mit seiner Zier verleiht der Dreifaltigkeitskirche ihr markantes Aussehen.
Die Gemeinde beheimatet in ihren Gebäuden unter anderem eine Pflegestation, die Haltestelle Diakonie für die Unterstützung psychisch oder an Demenz Erkrankter und ein Sozialcafé. In Zusammenarbeit mit der „Berliner Tafel“ gibt es wöchentlich eine Lebensmittelausgabe, die 140 Haushalte versorgt. Jährlich zum Totensonntag im November gibt es eine interreligiöse Gedenkfeier zur Erinnerung an Menschen, die einsam verstorben sind und behördlich bestattet wurden.
Spenden für die Sanierung der Kirche sind möglich auf das Konto
Dreifaltigkeitsgemeinde Lankwitz
IBAN: DE03 5206 0410 6803 9663 99
BIC: GENODEF1EK1
Spendenzweck: Kirchendach
Der Zuschuss der Deutschen Stiftung Denkmalschutz kommt aus Spendengeldern der Stiftung und aus Lottomitteln.