11. Juli 2026
Im Konzertsaal des Immanuel Krankenhaus Wannsee veranstaltet der Verein zur Förderung von Konzerten im Schloss Glienicke e.V. jedes Wochenende Konzerte mit bekannten Ensembles und Solisten. Sie sind bekannt von der Berliner Philharmonie, aber auch aus anderen Teilen Deutschlands und aus dem europäischen und außereuropäischen Ausland.
Die Konzerte im Schloss Glienicke gibt es seit 1997 und sie fanden bis Ende 2022 in den Räumlichkeiten von Schloß Glienicke statt. Ab 2023 musste das Ensemble wegen bautechnischer Maßnahmen der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, zur der Schloss Glienicke gehört, umziehen.
Der künstlerische Direktor der Konzerte, der bekannte Pianist Alexander Malter (Absolvent des berühmten Tschaikowsky-Konservatoriums) und der künstlerische Beirat unter Vorsitz des weltbekannten Komponisten Arvo Pärt, hatten und haben großen Anteil daran, dass von Anfang an Solisten und Mitglieder der großen Berliner Orchester und Opernhäuser aber auch anderer renommierter Orchester Deutschlands für unsere Konzerte gewonnen werden konnten. Eine andere Aufgabe war, ein anspruchsvolles Konzertpodium für junge, begabte Musiker zu schaffen, was insbesondere von den Berliner Musikhochschulen gern angenommen wurde und wird. Das alles garantiert seit mehr als 28Jahren ein hohes künstlerisches Niveau der Konzerte, welches auch in den neuen Räumlichkeiten erhalten werden konnte.
Infos und Programm: https://www.konzerte-schloss-glienicke.de/










Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt mit 50.000 Euro die Sanierung der Dachkonstruktion und Dachhaut im westlichen Querschiff der Dreifaltigkeitskirche in Lankwitz. Die Gemeinde ist weiter auf Spenden angewiesen.
Denn insgesamt sollen nach den Berechnungen des beauftragten Planungsbüros die Arbeiten rund zwei Millionen Euro kosten, davon muss die Gemeinde 150.000 Euro selbst tragen. In drei Bauabschnitten werden zunächst die Portaltürme, das Kirchenschiff und die Querhäuser erneuert. Danach folgt der Kirchturm, zuletzt werden Apsis und Sakristei neu eingedeckt.
Das Gotteshaus hat ein neues Dach dringend nötig. Stürme der letzten Jahre haben der Konstruktion stark zugesetzt, teilweise sind Dachziegel auf den Kirchhof und die stark frequentierte Paul-Schneider-Straße und die Gallwitzallee gestürzt. Die Kupferbekrönungen, so hält es der Denkmalplaner in seinem Gutachten weiter fest, sind korrodiert, die darunterliegende Schalung ist durchfeuchtet. An der Dachkonstruktion fehlen Ziegel. Wo eine Dämmung vorhanden ist, ist sie durchfeuchtet und besteht aus krebserregenden Baustoffen. Kurz gesagt: hier musste etwas passieren, und zwar schnell.
Die Dreifaltigkeitskirche gilt mit ihrem imposanten hoch aufragenden Turm als Wahrzeichen und Zentrum von Lankwitz. Der Sakralbau wurde im Stil der märkischen Backsteingotik ab 1903 errichtet und 1906 geweiht. Der Detailreichtum der Fassade setzt sich nach oben hin fort; die Dachlandschaft ist durch eine Vielzahl an verschiedenen Konstruktionen unterschiedlicher Dach- und Turmformen, Material und Verzierungen geprägt. Der dominierende Vierungsturm mit seiner Zier verleiht der Dreifaltigkeitskirche ihr markantes Aussehen.
Die Gemeinde beheimatet in ihren Gebäuden unter anderem eine Pflegestation, die Haltestelle Diakonie für die Unterstützung psychisch oder an Demenz Erkrankter und ein Sozialcafé. In Zusammenarbeit mit der „Berliner Tafel“ gibt es wöchentlich eine Lebensmittelausgabe, die 140 Haushalte versorgt. Jährlich zum Totensonntag im November gibt es eine interreligiöse Gedenkfeier zur Erinnerung an Menschen, die einsam verstorben sind und behördlich bestattet wurden.
Spenden für die Sanierung der Kirche sind möglich auf das Konto
Dreifaltigkeitsgemeinde Lankwitz
IBAN: DE03 5206 0410 6803 9663 99
BIC: GENODEF1EK1
Spendenzweck: Kirchendach
Der Zuschuss der Deutschen Stiftung Denkmalschutz kommt aus Spendengeldern der Stiftung und aus Lottomitteln.