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16. Oktober 2026
Die Schauspielerin Laura Tratnik liest aus Ulrike Herrmanns Buch *Das Ende des Kapitalismus* (erschienen bei Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG)
Ulrike Herrmann ist Journalistin und Autorin und arbeitet als Redakteurin bei der Zeitung *taz*. Außerdem beteiligt sie sich an politischen Diskussionen in Radio und Fernsehen. Zu ihren zahlreichen Veröffentlichungen gehört ihr Buch *Das Ende des Kapitalismus – Warum Wachstum und Klimaschutz nicht vereinbar sind und wie wir in Zukunft leben werden*, das 2022 erschien.
In ihrem Buch untersucht die Autorin die Zusammenhänge zwischen Wirtschaftswachstum und Klimaschutz, wirft einen kritischen Blick auf den Kapitalismus und wirft die Frage auf, ob es überhaupt möglich ist, den Klimawandel durch grüne Technologien aufzuhalten, ohne dabei das Wirtschaftswachstum zu beeinträchtigen. Ein wirklich fesselndes Buch – mit vielen Aspekten, die zum Nachdenken, zur Diskussion und im Idealfall zum Wunsch nach Veränderung anregen –, das perfekt zu unserer neuen Ausstellung passt, weiberLEID, von der österreichischen Künstlerin Daniela Luschin.
Die Lesung wird von der deutschen Schauspielerin Laura Tratnik vorgetragen. Sie studierte an der "Ernst-Busch"-Akademie für Darstellende Kunst und war langjähriges Ensemblemitglied am Berliner Ensemble und an der Schaubühne. Heute arbeitet sie als freischaffende Schauspielerin und lebt mit ihrer Familie in Berlin.
Die Lesung findet im Rahmen der Ausstellung 'weiberLEID' der österreichischen Künstlerin Daniela Luschin statt.
📆 Freitag, 16. Oktober 2026
⏰ Einlass ist um 18:00 Uhr; die Lesung beginnt um 18:30 Uhr
📍 The Gallery of Things
🎟️ Eintritt frei
⚠️ Begrenzte Platzanzahl – kommen Sie rechtzeitig!










Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt mit 50.000 Euro die Sanierung der Dachkonstruktion und Dachhaut im westlichen Querschiff der Dreifaltigkeitskirche in Lankwitz. Die Gemeinde ist weiter auf Spenden angewiesen.
Denn insgesamt sollen nach den Berechnungen des beauftragten Planungsbüros die Arbeiten rund zwei Millionen Euro kosten, davon muss die Gemeinde 150.000 Euro selbst tragen. In drei Bauabschnitten werden zunächst die Portaltürme, das Kirchenschiff und die Querhäuser erneuert. Danach folgt der Kirchturm, zuletzt werden Apsis und Sakristei neu eingedeckt.
Das Gotteshaus hat ein neues Dach dringend nötig. Stürme der letzten Jahre haben der Konstruktion stark zugesetzt, teilweise sind Dachziegel auf den Kirchhof und die stark frequentierte Paul-Schneider-Straße und die Gallwitzallee gestürzt. Die Kupferbekrönungen, so hält es der Denkmalplaner in seinem Gutachten weiter fest, sind korrodiert, die darunterliegende Schalung ist durchfeuchtet. An der Dachkonstruktion fehlen Ziegel. Wo eine Dämmung vorhanden ist, ist sie durchfeuchtet und besteht aus krebserregenden Baustoffen. Kurz gesagt: hier musste etwas passieren, und zwar schnell.
Die Dreifaltigkeitskirche gilt mit ihrem imposanten hoch aufragenden Turm als Wahrzeichen und Zentrum von Lankwitz. Der Sakralbau wurde im Stil der märkischen Backsteingotik ab 1903 errichtet und 1906 geweiht. Der Detailreichtum der Fassade setzt sich nach oben hin fort; die Dachlandschaft ist durch eine Vielzahl an verschiedenen Konstruktionen unterschiedlicher Dach- und Turmformen, Material und Verzierungen geprägt. Der dominierende Vierungsturm mit seiner Zier verleiht der Dreifaltigkeitskirche ihr markantes Aussehen.
Die Gemeinde beheimatet in ihren Gebäuden unter anderem eine Pflegestation, die Haltestelle Diakonie für die Unterstützung psychisch oder an Demenz Erkrankter und ein Sozialcafé. In Zusammenarbeit mit der „Berliner Tafel“ gibt es wöchentlich eine Lebensmittelausgabe, die 140 Haushalte versorgt. Jährlich zum Totensonntag im November gibt es eine interreligiöse Gedenkfeier zur Erinnerung an Menschen, die einsam verstorben sind und behördlich bestattet wurden.
Spenden für die Sanierung der Kirche sind möglich auf das Konto
Dreifaltigkeitsgemeinde Lankwitz
IBAN: DE03 5206 0410 6803 9663 99
BIC: GENODEF1EK1
Spendenzweck: Kirchendach
Der Zuschuss der Deutschen Stiftung Denkmalschutz kommt aus Spendengeldern der Stiftung und aus Lottomitteln.