22. August 2026
Siren ist ein in Berlin ansässiger, aus 5 professionellen Sänger*innen und einem Gitarristen zusammengesetzter, intersektionaler, feministischer Chor, der Musik als Mittel des Protests, der Solidarität und des gesellschaftlichen Wandels versteht. Gegründet aus dem dringenden Bedürfnis heraus, auf die anhaltende Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen, erhebt Siren Stimmen dort, wo sie allzu oft überhört werden.
Der Chor versteht sich explizit als Protestchor. Im Zentrum seiner Arbeit steht die kollektive Stimme als Ausdruck von Widerstand, Verbundenheit und Hoffnung. Siren nutzt Musik, um die Stärke, Verletzlichkeit und Widerstandskraft von Frauen hörbar zu machen – laut, vielstimmig und unübersehbar.
Seine erste Veröffentlichung präsentierte Siren am 8. März 2025, dem Internationalen Frauentag, mit einer Premiere auf YouTube. Auftritte und Projekte des Chors finden häufig im Kontext feministischer Aktionstage statt, insbesondere rund um den Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November.
Siren steht für eine künstlerische Praxis, die Haltung zeigt: gegen Gewalt, gegen Schweigen – und für eine solidarische, gerechtere Gesellschaft. Siren probt projektorientiert, das heißt, immer wenn ein Konzert ansteht, Arrangements werden spontan gemacht.
Mitglieder: Lisa Bassenge, Emily Intsiful, Toshin, Ben Barritt, Lilian Bennett Schaar, Anna Borsdorf










Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt mit 50.000 Euro die Sanierung der Dachkonstruktion und Dachhaut im westlichen Querschiff der Dreifaltigkeitskirche in Lankwitz. Die Gemeinde ist weiter auf Spenden angewiesen.
Denn insgesamt sollen nach den Berechnungen des beauftragten Planungsbüros die Arbeiten rund zwei Millionen Euro kosten, davon muss die Gemeinde 150.000 Euro selbst tragen. In drei Bauabschnitten werden zunächst die Portaltürme, das Kirchenschiff und die Querhäuser erneuert. Danach folgt der Kirchturm, zuletzt werden Apsis und Sakristei neu eingedeckt.
Das Gotteshaus hat ein neues Dach dringend nötig. Stürme der letzten Jahre haben der Konstruktion stark zugesetzt, teilweise sind Dachziegel auf den Kirchhof und die stark frequentierte Paul-Schneider-Straße und die Gallwitzallee gestürzt. Die Kupferbekrönungen, so hält es der Denkmalplaner in seinem Gutachten weiter fest, sind korrodiert, die darunterliegende Schalung ist durchfeuchtet. An der Dachkonstruktion fehlen Ziegel. Wo eine Dämmung vorhanden ist, ist sie durchfeuchtet und besteht aus krebserregenden Baustoffen. Kurz gesagt: hier musste etwas passieren, und zwar schnell.
Die Dreifaltigkeitskirche gilt mit ihrem imposanten hoch aufragenden Turm als Wahrzeichen und Zentrum von Lankwitz. Der Sakralbau wurde im Stil der märkischen Backsteingotik ab 1903 errichtet und 1906 geweiht. Der Detailreichtum der Fassade setzt sich nach oben hin fort; die Dachlandschaft ist durch eine Vielzahl an verschiedenen Konstruktionen unterschiedlicher Dach- und Turmformen, Material und Verzierungen geprägt. Der dominierende Vierungsturm mit seiner Zier verleiht der Dreifaltigkeitskirche ihr markantes Aussehen.
Die Gemeinde beheimatet in ihren Gebäuden unter anderem eine Pflegestation, die Haltestelle Diakonie für die Unterstützung psychisch oder an Demenz Erkrankter und ein Sozialcafé. In Zusammenarbeit mit der „Berliner Tafel“ gibt es wöchentlich eine Lebensmittelausgabe, die 140 Haushalte versorgt. Jährlich zum Totensonntag im November gibt es eine interreligiöse Gedenkfeier zur Erinnerung an Menschen, die einsam verstorben sind und behördlich bestattet wurden.
Spenden für die Sanierung der Kirche sind möglich auf das Konto
Dreifaltigkeitsgemeinde Lankwitz
IBAN: DE03 5206 0410 6803 9663 99
BIC: GENODEF1EK1
Spendenzweck: Kirchendach
Der Zuschuss der Deutschen Stiftung Denkmalschutz kommt aus Spendengeldern der Stiftung und aus Lottomitteln.