10. August 2026 – 29. August 2026
Mit der außergewöhnlichen Wanderausstellung „600 Akkordeons. Eure Geschichten. Unser Berlin.“ zieht eine der weltweit größten privaten Akkordeon-Sammlungen direkt in die Einkaufsmall des Forum Steglitz. Dort begegnen die Besucherinnen und Besucher unmittelbar den historischen Exponaten des Berliner Musikpädagogen Dieter Plinke. Das Akkordeon ist das offizielle „Instrument des Jahres 2026“, und die hier gezeigten Raritäten und Modelle laden dazu ein, zwischen den Einkäufen kurz innezuhalten und zu staunen.
Das begleitende und komplett kostenfreie Rahmenprogramm bringt in den drei Aktionswochen reichlich Live-Musik in das Steglitzer Einkaufscenter: Am Donnerstag, den 20. August (17:00–18:00 Uhr), gastiert dort das Akkordeon-Orchester „Accordanza“. Nur einen Tag später, am Freitag, den 21. August (17:00–17:45 Uhr), sorgt Mathias Kroop mit einem Soloauftritt aus Evergreens und Seemannsliedern für Stimmung. Wer selbst aktiv werden möchte, kann das Instrument an den Aktionstagen des „Klingenden Museums“ (unter anderem an den Samstagen, 15., 22. und 29. August) unter Anleitung und ganz ohne Vorkenntnisse ausprobieren. Jeweils freitags öffnet sich die Bühne zudem für offene Kulturbeiträge aus der Region.
Die Ausstellung sowie alle Konzerte und Mitmachangebote sind für alle Besucherinnen und Besucher des Forum Steglitz kostenfrei zugänglich.










Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt mit 50.000 Euro die Sanierung der Dachkonstruktion und Dachhaut im westlichen Querschiff der Dreifaltigkeitskirche in Lankwitz. Die Gemeinde ist weiter auf Spenden angewiesen.
Denn insgesamt sollen nach den Berechnungen des beauftragten Planungsbüros die Arbeiten rund zwei Millionen Euro kosten, davon muss die Gemeinde 150.000 Euro selbst tragen. In drei Bauabschnitten werden zunächst die Portaltürme, das Kirchenschiff und die Querhäuser erneuert. Danach folgt der Kirchturm, zuletzt werden Apsis und Sakristei neu eingedeckt.
Das Gotteshaus hat ein neues Dach dringend nötig. Stürme der letzten Jahre haben der Konstruktion stark zugesetzt, teilweise sind Dachziegel auf den Kirchhof und die stark frequentierte Paul-Schneider-Straße und die Gallwitzallee gestürzt. Die Kupferbekrönungen, so hält es der Denkmalplaner in seinem Gutachten weiter fest, sind korrodiert, die darunterliegende Schalung ist durchfeuchtet. An der Dachkonstruktion fehlen Ziegel. Wo eine Dämmung vorhanden ist, ist sie durchfeuchtet und besteht aus krebserregenden Baustoffen. Kurz gesagt: hier musste etwas passieren, und zwar schnell.
Die Dreifaltigkeitskirche gilt mit ihrem imposanten hoch aufragenden Turm als Wahrzeichen und Zentrum von Lankwitz. Der Sakralbau wurde im Stil der märkischen Backsteingotik ab 1903 errichtet und 1906 geweiht. Der Detailreichtum der Fassade setzt sich nach oben hin fort; die Dachlandschaft ist durch eine Vielzahl an verschiedenen Konstruktionen unterschiedlicher Dach- und Turmformen, Material und Verzierungen geprägt. Der dominierende Vierungsturm mit seiner Zier verleiht der Dreifaltigkeitskirche ihr markantes Aussehen.
Die Gemeinde beheimatet in ihren Gebäuden unter anderem eine Pflegestation, die Haltestelle Diakonie für die Unterstützung psychisch oder an Demenz Erkrankter und ein Sozialcafé. In Zusammenarbeit mit der „Berliner Tafel“ gibt es wöchentlich eine Lebensmittelausgabe, die 140 Haushalte versorgt. Jährlich zum Totensonntag im November gibt es eine interreligiöse Gedenkfeier zur Erinnerung an Menschen, die einsam verstorben sind und behördlich bestattet wurden.
Spenden für die Sanierung der Kirche sind möglich auf das Konto
Dreifaltigkeitsgemeinde Lankwitz
IBAN: DE03 5206 0410 6803 9663 99
BIC: GENODEF1EK1
Spendenzweck: Kirchendach
Der Zuschuss der Deutschen Stiftung Denkmalschutz kommt aus Spendengeldern der Stiftung und aus Lottomitteln.