Am 8. Mai feierte die Lebenshilfe Berlin in der Brauerstraße in Lichterfelde Richtfest für ihr inklusives Wohnhaus und eine Wohnstätte für 24 Menschen mit Behinderung. „Unser Ziel ist es, zeitgemäße Wohnstrukturen für Menschen mit Beeinträchtigungen auch in attraktiven Wohnlagen zu schaffen und damit gleichzeitig einen nachhaltigen Beitrag zur Stadtentwicklung zu leisten“, betont Dietmar Meng, Geschäftsführer der Lebenshilfe gGmbH.
„In unserem inklusiven Wohnhaus entstehen insgesamt vier barrierefreie Wohngemeinschaften für Menschen mit Behinderung und für Studenten der nahen Freien Universität. Die Studenten sollen Leben ins Haus bringen“, erklärt der zuständige Regionalleiter Stephan Vogel. „Die Wohnstätte wird das neue Zuhause für 24 Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf. Wir freuen uns, ihnen in kleinen Gruppen für je sechs Personen einen besonderen Wohnkomfort bieten zu können. So wird zum Beispiel jeder Bewohner nicht nur über ein eigenes Zimmer, sondern auch ein eigenes Bad verfügen.“
Das Lebenshilfe-Wohnprojekt liegt in einem der beliebtesten Quartiere Berlins mit lockerer Villenbebauung und großen Gärten. Zahlreiche Geschäfte, Arztpraxen, Restaurants, ein Wochenmarkt und die Petruskirche mit ihrem breiten kulturellen Angebot befinden sich in unmittelbarer Nähe. Ebenfalls zu Fuß erreichbar ist der S- und Regionalbahnhof Lichterfelde-Ost.
(sn)











Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt mit 50.000 Euro die Sanierung der Dachkonstruktion und Dachhaut im westlichen Querschiff der Dreifaltigkeitskirche in Lankwitz. Die Gemeinde ist weiter auf Spenden angewiesen.
Denn insgesamt sollen nach den Berechnungen des beauftragten Planungsbüros die Arbeiten rund zwei Millionen Euro kosten, davon muss die Gemeinde 150.000 Euro selbst tragen. In drei Bauabschnitten werden zunächst die Portaltürme, das Kirchenschiff und die Querhäuser erneuert. Danach folgt der Kirchturm, zuletzt werden Apsis und Sakristei neu eingedeckt.
Das Gotteshaus hat ein neues Dach dringend nötig. Stürme der letzten Jahre haben der Konstruktion stark zugesetzt, teilweise sind Dachziegel auf den Kirchhof und die stark frequentierte Paul-Schneider-Straße und die Gallwitzallee gestürzt. Die Kupferbekrönungen, so hält es der Denkmalplaner in seinem Gutachten weiter fest, sind korrodiert, die darunterliegende Schalung ist durchfeuchtet. An der Dachkonstruktion fehlen Ziegel. Wo eine Dämmung vorhanden ist, ist sie durchfeuchtet und besteht aus krebserregenden Baustoffen. Kurz gesagt: hier musste etwas passieren, und zwar schnell.
Die Dreifaltigkeitskirche gilt mit ihrem imposanten hoch aufragenden Turm als Wahrzeichen und Zentrum von Lankwitz. Der Sakralbau wurde im Stil der märkischen Backsteingotik ab 1903 errichtet und 1906 geweiht. Der Detailreichtum der Fassade setzt sich nach oben hin fort; die Dachlandschaft ist durch eine Vielzahl an verschiedenen Konstruktionen unterschiedlicher Dach- und Turmformen, Material und Verzierungen geprägt. Der dominierende Vierungsturm mit seiner Zier verleiht der Dreifaltigkeitskirche ihr markantes Aussehen.
Die Gemeinde beheimatet in ihren Gebäuden unter anderem eine Pflegestation, die Haltestelle Diakonie für die Unterstützung psychisch oder an Demenz Erkrankter und ein Sozialcafé. In Zusammenarbeit mit der „Berliner Tafel“ gibt es wöchentlich eine Lebensmittelausgabe, die 140 Haushalte versorgt. Jährlich zum Totensonntag im November gibt es eine interreligiöse Gedenkfeier zur Erinnerung an Menschen, die einsam verstorben sind und behördlich bestattet wurden.
Spenden für die Sanierung der Kirche sind möglich auf das Konto
Dreifaltigkeitsgemeinde Lankwitz
IBAN: DE03 5206 0410 6803 9663 99
BIC: GENODEF1EK1
Spendenzweck: Kirchendach
Der Zuschuss der Deutschen Stiftung Denkmalschutz kommt aus Spendengeldern der Stiftung und aus Lottomitteln.