Am 8. Mai feierte die Lebenshilfe Berlin in der Brauerstraße in Lichterfelde Richtfest für ihr inklusives Wohnhaus und eine Wohnstätte für 24 Menschen mit Behinderung. „Unser Ziel ist es, zeitgemäße Wohnstrukturen für Menschen mit Beeinträchtigungen auch in attraktiven Wohnlagen zu schaffen und damit gleichzeitig einen nachhaltigen Beitrag zur Stadtentwicklung zu leisten“, betont Dietmar Meng, Geschäftsführer der Lebenshilfe gGmbH.
„In unserem inklusiven Wohnhaus entstehen insgesamt vier barrierefreie Wohngemeinschaften für Menschen mit Behinderung und für Studenten der nahen Freien Universität. Die Studenten sollen Leben ins Haus bringen“, erklärt der zuständige Regionalleiter Stephan Vogel. „Die Wohnstätte wird das neue Zuhause für 24 Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf. Wir freuen uns, ihnen in kleinen Gruppen für je sechs Personen einen besonderen Wohnkomfort bieten zu können. So wird zum Beispiel jeder Bewohner nicht nur über ein eigenes Zimmer, sondern auch ein eigenes Bad verfügen.“
Das Lebenshilfe-Wohnprojekt liegt in einem der beliebtesten Quartiere Berlins mit lockerer Villenbebauung und großen Gärten. Zahlreiche Geschäfte, Arztpraxen, Restaurants, ein Wochenmarkt und die Petruskirche mit ihrem breiten kulturellen Angebot befinden sich in unmittelbarer Nähe. Ebenfalls zu Fuß erreichbar ist der S- und Regionalbahnhof Lichterfelde-Ost.
(sn)













Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: