Archiv-Foto: bagal /pixelio.de
Am 10.6.2021 wurde im Bezirk Tempelhof-Schöneberg bei einem Bienenstand die Amerikanische Faulbrut nachgewiesen. Da der Fundort an der Grenze zu Steglitz- Zehlendorf liegt, dehnt sich der Sperrbezirk auf den hiesigen Bezirk aus:
Norden: südliches Ufer Teltowkanal
Osten: Bezirksgrenze zu Tempelhof- Schöneberg entlang der S-Bahn-Trasse
Süden: Bezirksgrenze zu Tempelhof-Schöneberg: Trachenbergring, Friedrichrodaer Straße
Westen: Malteser Straße, Paul-Schneider -Straße, Kaiser- Wilhelm- Straße
Imker, die in diesem Areal ihre Bienen halten, werden in den nächsten Tagen von Mitarbeitern des Fachbereichs Veterinär- und Lebensmittelaufsicht kontaktiert und anschließend aufgesucht. Aus dem sogenannten Futterkranz, der die Bienenbrut umgibt, werden Proben entnommen und untersucht, um sicherzustellen, dass sich die Bienen nicht infiziert haben.
Bis zur Aufhebung der seuchenrechtlichen Allgemeinverfügung dürfen Bienen weder aus dem Sperrbezirk verbracht noch in den Sperrbezirk verlegt werden. Aus dem Sperrbezirk heraus darf nur Honig abgegeben werden, der nicht zur Verfütterung an andere Bienen vorgesehen ist.
Anzeichen der Faulbrut können auch vom Imker selbst identifiziert werden.
Die fortgeschrittene Faulbrut ist an eingefallenen oder löchrigen Zelldeckeln zu erkennen. Der bakterielle Erreger wird durch die Ammenbienen in die Brut eingebracht wird und führt zur Verflüssigung der Bienenlarven und bei weiterer Verbreitung zum Absterben des Bienenvolkes. Aus den eingefallenen Brutzellen kann der Larvenkörper als fadenziehende Masse entnommen werden oder der eingetrocknete Larvenkörper hat sich in Schorf verwandelt und klebt als Rest in der Brutzelle.
Entsprechende Hinweise sollten unverzüglich dem Fachbereich Veterinär- und Lebensmittelaufsicht Steglitz-Zehlendorf zugeleitet werden (Kontakt: Veterinär- und Lebensmittelaufsicht, Königin-Luise-Straße 92, 14195 Berlin, Tel.: (030) 90299-8530, Fax: (030)90299-8555, E-Mail)
(BA Steglitz-Zehlendorf)










Größere Veränderungen werfen ihre Schatten voraus: derzeit erfährt das direkte Umfeld des Kranoldplatzes eine Neugestaltung. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Kaum Wissen, keine professionelle Kommunikation. Eine Zukunftsstrategie für den Markt entsteht so nicht.
Ein Kommentar von Stephan Voß
Eine Anfrage des Bezirksverordneten Dennis Egginger - Gonzales (DIE LINKE) brachte es ans Licht: Im Bezirksamt ist über das tatsächliche Marktgeschehen auf dem Kranoldplatz vergleichsweise wenig Wissen vorhanden.
Und es gibt keine erkennbaren Strategien, den Markt für die Zukunft fit zu machen (