Steglitz-Zehlendorf erhält eine Jugendkunstschule, das teilte Bezirksstadträtin Christa Markl-Vieto am Mittwoch den Bezirksverordneten auf Nachfrage mit. Nach der Sommerpause will sie eine Vorlage mit entsprechendem Konzept einbringen.
Die Jugendkunstschule soll in der Jugendfreizeiteinrichtung (JFE) „Albert Schweitzer“ eingerichtet werden. Mit der Kombination aus von Kunstschule und JFE gehe man einen anderen Weg als andere Bezirke, so Markl-Vieto, die betonte, dass das Angebot der Freizeiteinrichtung darunter nicht leiden soll.
Mit der Jugendkunstschule wolle man Kinder und Jugendliche zu einer kontinuierlichen künstlerischen Betätigung motivieren, erklärte die Bezirksstadträtin. Dazu werden Angebote an Schulen unterbreitet, Kurse angeboten, darunter auch Mappenkurse für junge Leute, die sich an Kunsthochschulen bewerben möchten.
Das erste Angebot wird nach den Sommerferien die „Jugendkunstschule on tour“ sein, mit der die neue Einrichtung bekannt gemacht und Schüler gewonnen werden sollen.
Finanziert wird die Kunstschule mit eine Zuwendung in Höhe von 625.000 Euro aus dem Programm „Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt“ (SIWA). Damit sollen die Sanitäranlagen barrierefrei gestaltet, ein zweiter Rettungsweg geschaffen sowie Container aufgestellt werden, um so zusätzliche Räume für die Jugendkunstschule zu schaffen. Eine Finanzierungslücke von 120.00 Euro soll durch Sponsoren geschlossen werden.
(go)












Die Mönchsgrasmücke. | Foto: Stefanie Ulrich[/caption]
Platzmangel, Sparmaßnahmen, Bauverzögerung: Der Schulausschuss besprach Themen der nächsten Legislatur. Kritik an der von den Grünen so kurz vor den Wahlen beantragten Sondersitzung kommt von der CDU – eine Retourkutsche ist am Montagnachmittag angesetzt: Im Verkehrsausschuss muss sich Stadtrat Urban Aykal (Grüne) scharf formulierten Besprechungspunkten stellen.
Gut Ding will Weile haben. Im Bezug auf die Bezirksverordnetenversammlung bedeutet das in diesen Zeiten: Zwischen der Sommerpause und der Wahl zum Abgeordnetenhaus und den Bezirksparlamenten am 20. September finden keine Sitzungen statt. Mit der Entspanntheit von „Keine Termine und leicht einen sitzen“ hat das wenig zu tun, schließlich läuft der Kampf um die Wählerstimmen auf Hochtouren.
Da sehen es die Parteien nicht gerne, wenn einer die Regeln bricht. Den Vorwurf, mit der Beantragung einer