Die INITIATIVE BREITENBACHPLATZ besitzt nun ein offizielles Logo und kooperiert mit fünf Interessenverbänden.
Zusammen mit Inititiativen der Nachbarbezirke Wilmersdorf und Friedenau hat sich die Initiative Breitenbachplatz zu einem Netzwerk unter dem Motto „Menschengerecht statt autogerecht“ zusammengeschlossen. Diesbezüglich wurde eine gemeinsame Website online gestellt: menschengerechte-stadt.de
Am 18. Mai 2019 wird das Kollektiv beim Europafest auf dem Leon-Jessel-Platz in Wilmersdorf auftreten.
Des Weiteren berichtet die Initiative, dass im Abgeordnetenhaus der Antrag der CDU-Fraktion zum Rückbau der Breitenbachplatzbrücke und der Verbesserung der Aufenthaltsqualität von den zuständigen Ausschüssen bearbeitet werde. Die SPD, die Grünen und die Linke als Koalitionsfraktion verfestigen ihr Anliegen diesbezüglich mit einem eigenen Antrag. Darüber hinaus stehen die Chancen gut, dass der „Fall Breitenbachplatz“ für die Initiative namens „Rückbau der autogerechten Stadt“ zum Exemplarbeispiel wird.
Die Initiative Breitenbachplatz lädt am 04. Mai 2019 ab 14 Uhr zu einem Nachbarschaftsfest auf dem Platz mit folgenden Worten ein:
„Jede und jeder, der es vermag, ist eingeladen, selber Kaffee und Kuchen, einen Klappstuhl oder auch Klapptisch mitzubringen, wir stellen die Grundausstattung. Die Kinder sind eingeladen, sich ihren Breitenbachplatz der Zukunft selber zu malen. Es soll ruhig einen Picknick-Charakter haben. Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, Abt. Wirtschaftsförderung, unterstützt uns bei der Anmeldung und kostenlosen Platz-Nutzung sowie Verteilung von Info-Zetteln. Selbstverständlich sind auch die näheren und entfernteren Nachbarn aus Wilmersdorf eingeladen.“
Für weitere Informationen: breitenbachplatz.de
(mfs)













Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner