Symbolbild: Petra Bork / pixelio.de
Unter dem Motto „Stadt. Land. Cross.“ findet am 9. Juli erneut ein Volkslauf rund um das Hauptgebäude der Freien Universität statt. Teilnehmer können in vier Kategorien und auf einer Länge von 1100 Metern und bis zu zehn Kilometern auf dem Universitätscampus und durch das Landgut Domäne sowie Straßen und Parks Dahlems an den Start gehen. An dem Lauf teilnehmen können Frauen und Männer aller Altersklassen, auch wenn sie an der Freien Universität nicht beschäftigt sind oder studieren.
Es werden verschiedene Routen für verschiedene Altersklassen und Lauftempos angeboten. Kinder bis zehn Jahre laufen auf einer 1.100 Meter langen Strecke. Eine Fünf-Kilometer-Strecke ist für die Erwachsene, die laufen oder walken, und Jugendliche ab Jahrgang 2007 vorgesehen. Und wer vor 2003 geboren ist, kann über zehn Kilometer ins Ziel rennen.
In den Läufen über fünf und zehn Kilometer werden die jeweils drei schnellsten Frauen und Männer geehrt. Auch beim Walking wird die Zeit gestoppt, es gibt jedoch keine Siegerwertung.
Eine besondere Auszeichnung im Wert von 500 EUR erhält das Team, welches mit den meisten Teilnehmenden die Ziellinien überqueren. Gefördert wird dieser Preis von der Ernst-Reuter-Gesellschaft e.V.
Organisiert wird der Campus Run erneut vom Hochschulsport der Freien Universität Berlin. Anmeldungen sind bis zum 2. Juli online möglich. Wer sich bis zum 14. Mai anmeldet, bekommt einen Rabatt auf die Teilnahmegebühr. Wer spät dran ist, kann sich am Tag des Campus Runs bis 30 Minuten vor Start mit einem kleinen Aufpreis nachmelden, sofern das Teilnehmerlimit noch nicht erreicht ist.
Der erste Lauf beginnt um 9 Uhr in der Fabeckstraße. Der Zehn-Kilometer-Lauf fängt eineinhalb Stunden später an. Zieleinlauf ist am Neubau am Hauptgebäude der FU, die Holzlaube in der Fabeckstraße. Dort finden auch die Siegerehrungen statt.
(sn)










Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt mit 50.000 Euro die Sanierung der Dachkonstruktion und Dachhaut im westlichen Querschiff der Dreifaltigkeitskirche in Lankwitz. Die Gemeinde ist weiter auf Spenden angewiesen.
Denn insgesamt sollen nach den Berechnungen des beauftragten Planungsbüros die Arbeiten rund zwei Millionen Euro kosten, davon muss die Gemeinde 150.000 Euro selbst tragen. In drei Bauabschnitten werden zunächst die Portaltürme, das Kirchenschiff und die Querhäuser erneuert. Danach folgt der Kirchturm, zuletzt werden Apsis und Sakristei neu eingedeckt.
Das Gotteshaus hat ein neues Dach dringend nötig. Stürme der letzten Jahre haben der Konstruktion stark zugesetzt, teilweise sind Dachziegel auf den Kirchhof und die stark frequentierte Paul-Schneider-Straße und die Gallwitzallee gestürzt. Die Kupferbekrönungen, so hält es der Denkmalplaner in seinem Gutachten weiter fest, sind korrodiert, die darunterliegende Schalung ist durchfeuchtet. An der Dachkonstruktion fehlen Ziegel. Wo eine Dämmung vorhanden ist, ist sie durchfeuchtet und besteht aus krebserregenden Baustoffen. Kurz gesagt: hier musste etwas passieren, und zwar schnell.
Die Dreifaltigkeitskirche gilt mit ihrem imposanten hoch aufragenden Turm als Wahrzeichen und Zentrum von Lankwitz. Der Sakralbau wurde im Stil der märkischen Backsteingotik ab 1903 errichtet und 1906 geweiht. Der Detailreichtum der Fassade setzt sich nach oben hin fort; die Dachlandschaft ist durch eine Vielzahl an verschiedenen Konstruktionen unterschiedlicher Dach- und Turmformen, Material und Verzierungen geprägt. Der dominierende Vierungsturm mit seiner Zier verleiht der Dreifaltigkeitskirche ihr markantes Aussehen.
Die Gemeinde beheimatet in ihren Gebäuden unter anderem eine Pflegestation, die Haltestelle Diakonie für die Unterstützung psychisch oder an Demenz Erkrankter und ein Sozialcafé. In Zusammenarbeit mit der „Berliner Tafel“ gibt es wöchentlich eine Lebensmittelausgabe, die 140 Haushalte versorgt. Jährlich zum Totensonntag im November gibt es eine interreligiöse Gedenkfeier zur Erinnerung an Menschen, die einsam verstorben sind und behördlich bestattet wurden.
Spenden für die Sanierung der Kirche sind möglich auf das Konto
Dreifaltigkeitsgemeinde Lankwitz
IBAN: DE03 5206 0410 6803 9663 99
BIC: GENODEF1EK1
Spendenzweck: Kirchendach
Der Zuschuss der Deutschen Stiftung Denkmalschutz kommt aus Spendengeldern der Stiftung und aus Lottomitteln.