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26. Juni 2026
Über Nacht verändern sich die Straßen von Wolnopol: Dünen wehen über die Promenade, künstlich anmutende Wirbelstürme reißen Schneisen durch die ukrainische Küstenstadt. Was wie ein Naturphänomen wirkt, entpuppt sich schnell als existenzielle Bedrohung. Kommen die Stürme aus Russland? Können Menschen und Stadt ihnen standhalten?
Inmitten dieses Chaos macht Maksym Karriere – als Dealer von synthetischen Drogen. Sein Großvater Bohdan, der den Gulag überstanden hat, bringt ihm Schach bei und zitiert Puschkin. Seine Mutter Nadia, Herzchirurgin des Städtischen Klinikums, traut weder Staat noch Menschen. Wie Bohdan ist sie bemüht, Maksym die Spuren der sowjetischen Diktatur nicht einzuprägen.
Doch während die Stadt im Sand zu verschwinden droht, gerät auch die Familie ins Wanken. Obwohl Maksym sein Drogenbusiness noch als Spiel versteht, steckt er schon in einer gefährlichen Spirale zwischen Macht, Abhängigkeit und Gewalt.
Ulrike Almut Sandig spannt in ihrem neuen Roman einen konsequenten sinnbildlichen Bogen über die drängenden Fragen unserer Zeit: Wie sehr brauchen wir einander im Sturm? Und wie hoch ist der Preis unserer Freiheit?
Eintritt: frei.
Um Voranmeldung wird gebeten unter Tel. (030) 90299 2410 oder per E-Mail an event-bibliothek@ba-sz.berlin.de










Ehemaliger Rad- und Fußweg Unter den Eichen - geht jetzt alles auf Anfang? Back to the Roots? | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die umkämpfte rund 600 Meter lange Radspur auf der B1 entlang des Botanischen Gartens bleibt bis auf Weiteres bestehen. Eine Sondersitzung des Verkehrsausschusses der BVV geriet zum wahlkampfgeprägten Schlagabtausch.
Die Bezirksverwaltung sieht vor einer Umsetzung des von der Senatsverwaltung angeordneten Rückbaus der Radwegeanlage auf der Straße Unter den Eichen (