4. Mai 2026
Am 4. Mai um 19 Uhr lädt die Gottfried-Benn-Bibliothek zu der Lesung „Wir Sonntagskinder. Gottfried Benn und Thea Sternheim“ mit dem Sachbuchautor Armin Strohmeyer ein – in zeitlicher Nähe zum 140. Geburtstag Gottfried Benns am 2. Mai 1886.
Strohmeyer, Germanist und Autor viel beachteter Biografien und Porträtsammlungen, widmet sich in seinem Buch dem intensiven Briefwechsel zwischen Thea Sternheim und Gottfried Benn.
„Wir Sonntagskinder“ zeichnet das Bild einer außergewöhnlichen Beziehung zweier gegensätzlicher Künstlerpersönlichkeiten: Kennengelernt haben sie sich 1917, und es entwickelte sich eine Freundschaft, die – trotz Konflikten und eines jahrelangen Zerwürfnisses – über vier Jahrzehnte bis zu Benns Tod Bestand hatte. Zeit ihres Lebens bewahrten sie das respektvolle „Sie“. Benns wiederholte Avancen wies Sternheim zurück, um ihre Unabhängigkeit zu wahren.
Während Sternheim im Pariser Exil lebte und zeitweise Verfolgung ausgesetzt war, kam es zu einer dreizehnjährigen Phase der Funkstille – nicht zuletzt aufgrund von Benns Haltung zum NS-Regime. Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden beide wieder zueinander. Ihre Beziehung blieb jedoch spannungsreich und nahm bisweilen die Züge eines intellektuellen Zweikampfs an.
Ein Büchertisch begleitet die Veranstaltung.
EINTRITT: frei. Mit Voranmeldung: Tel. 90 299 5458 oder E-Mail an event-bibliothek@ba-sz.berlin.de












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: