
Mit Hilfe des Krankenhauses Bethel Berlin wurde das Willi-Graf-Gymnasium als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Archiv-Foto: berliner e-agentur
Als eine von sechs Berliner Schulen darf sich das Steglitzer Willi-Graf-Gymnasium als „MINT-freundliche Schule“ bezeichnen. Die Auszeichnung vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) konnte insbesondere durch das Engagement des benachbarten Krankenhauses Bethel Berlin erlangt werden. Als Kooperationspartner aus der Wirtschaft ergänzt die Klinik das naturwissenschaftliche Lehrangebot des Gymnasiums mit Einblicken in die praktische naturwissenschaftlich-technische Arbeit und Know-How für besondere Lernleistungen und Abschlussarbeiten.
Die Initiative „MINT Zukunft schaffen“ unter Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem Nachwuchskräftemangel in den Qualifikationen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik aktiv zu begegnen.
Schon im Herbst 2014 haben sich die Schüler der MINT-AG die Lernwelten des Krankenhauses mithilfe alle Berufsgruppen vom Gesundheits- und Krankenpfleger bis zum Chefarzt angeschaut. „Wir freuen uns, dass wir den Schülerinnen und Schülern vermittelt konnten, wie vielfältig MINT-Berufe im Gesundheitswesen sein können“, sagt Heike Haase, Pflegedienstleitung und Koordinatorin des Projekts. „Die von den Jugendlichen nun entwickelten Themen für Ihre abiturrelevanten Präsentationsprüfungen beschäftigen sich unter anderem mit der Wirkungsweise von Antikörpern, der Entwicklung der Krebsbehandlung und Krankenhausarchitektur im Spannungsfeld von Funktionalität und Baukunst.“
Im März 2015 steht ein Workshoptag zur Vorbereitung der Präsentationen zum Abitur auf dem Programm – Herzstück der Zusammenarbeit von Schule und Krankenhaus. Im Vorfeld und an diesem Tag werden die Schüler von themenbezogenen Fachtutoren aus den jeweiligen Berufsgruppen unterstützt und die Ergebnisse vor Mitschülern und Mitarbeitern des Hauses präsentiert.
(sn)










Kunst to go: Großformatige Acrylleinwände, leuchtende Aquarelle, ungewöhnliche Fotografien oder auch filigrane Papierobjekte - zwischen den täglichen Besorgungen kann man am ersten Freitag eines Monats Kunst im LIO genießen. | Foto: Ulrike Meyer[/caption]