Der Berliner Senat will 20 Stellen aus dem Programm „Jugendsozialarbeit an Schulen“ streichen. Ob auch Steglitz-Zehlendorf davon betroffen sein wird, kann Jugendamtsleiterin Doris Lehmann derzeit noch nicht sagen, da eine Ausflistung der betroffenen Schulen noch nicht vorläge. „Die Wahrscheinlichkeit ist aber gegeben, weil die bei Sen BJW (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft; Anm. d. Red.) üblichen Kriterien für diese Entscheidungen angelegt werden sollen: nicht deutsche Herkunft und Lernmittelbefreiung. Wenn dies nur so zugrunde gelegt wird, sind wir voraussichtlich mit allen vier Schulen betroffen. Wenn aber politisch die Entscheidung getroffen wird, mindestens zwei Schulen pro Bezirk zu belassen – ein Verteilungsmodus, den ich damals bei der Anfangsverteilung eingebracht habe, damit berlinweit vom Programm profitiert werden kann – sieht es schon besser aus.“ Ob auch die halben Stellen in den Förderzentren oder nur die Grundschulen betroffen sein werden, weiß Lehmann nicht. „Eine Katastrophe wäre der Abzug der Koordinationsstelle, die ebenfalls aus diesen Mitteln bezahlt wird“, sagt sie.
(go)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner