Die Elternvertreter der Sachsenwald-Grundschule in Steglitz haben einen Wunsch auf der Liste: Nicht noch mehr Schüler!
Der Einschulungsbereich der dreizügigen Schule wurde aufgrund der steigenden Schülerzahlen im Bezirk erweitert.“Jetzt steht uns im folgenden Schuljahr die Vierzügigkeit ins Haus, die weiteren Prognosen deuten auf Fünfzügigkeit hin. In welchen Räumen diese Schülerinnen und Schüler in unserer Schule und unserem Hort gestapelt werden sollen, wissen wir noch nicht. Aber im Sportunterricht wird bei unserer Turnhallengröße wahrscheinlich in Zukunft aus Sicherheitsgründen nur noch Polonaiselaufen möglich sein“, schreibt der stellvertretende Vorsitzende des Gesamtelternvertretung.
Die Schulleitung wünscht sich, dass der Zuschnitt des neues Einzugsgebiets überdacht wird. „Woher der Platz für die vielen jungen Schülerinnen und Schüler kommen soll, weiß niemand. Auch in unserem Hort sind bereits jetzt doppelt sie viele Kinder wie vorgesehen. Wie wir noch mehr Kids unterbringen sollen, wissen wir wirklich nicht. Uns scheint, dass jemand ganz und gar nicht nachgedacht hat, bevor die neuen Grenzen gezogen wurden. Wir wünschen uns, dass da dringend nachgebessert wird, bevor unsere Schule aus allen Nähten platzt und die Kinder und der Unterricht darunter leiden!“
Die Vorsitzende des Landeselternausschuses, Lieselotte Stockhausen-Doering, weist zudem darauf hin, dass die Sachsenwald-Grundschule Teil des Schulversuchs Inklusion in Steglitz-Zehlendorf (ISI) ist, „mit einer guten Personal- und Raumausstattung, um Inklusion wirklich leben zu können. Durch den neuen Zuschnitt aber, würden Fachräume zu Klassenräumen umgewandelt. „Eine vernünftige Inklusion können sie hier vergessen. Und da wundern Sie sich, warum Inklusion nicht nur bei Lehrern auf Bedenken stößt? Schüler, egal ob mit oder ohne Behinderung brauchen Freiräume, nicht Legebatteriehaltung!“, so Stockhausen-Doerings Appell.
(sn)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner