
BVV Steglitz-Zehlendorf Foto: Baumann
Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf hat eine Fällgenehmigung für 44 Bäume im Fraenkelpark in der Leonorenstraße erteilt. Wie Bezirkstasträtin Maren Schellenberg (Grüne) der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) auf Anfrage der AfD-Fraktion mitteilte, habe das Bezirksamt am 13. Januar seine grundsätzliche Zustimmung zu den Baumaßnahmen gegeben und am 14. Februar eine entsprechende Ausnahmegenehmigung zur Fällung erteilt.
Das Bauvorhaben der Senatsverwaltung ist umstritten. Auf dem Grundstück der Vivantes GmbH befinden sich neben dem Park auch einige massive Bauten und ein Waldstück. Der Senat als Bauherr lässt die modularen Flüchtlingsunterkünfte (MUF) auch auf Teilen des Fraenkelparks bauen, da „ein Abriss der Bauten eine Verzögerung von zwei Jahren hätte bedeuten können“, so Schellenberg. Die Grünen-Politikerin betonte aber, dass der zum Seniorenheim hin gelegene Teil des Parks erhalten bleibe. Bei dem Grundstück handele es sich nicht um bezirkseigenes Gelände. „Dieses Grundstück ist als allgemeines Wohngebiet ausgewiesen, sodass hier früher oder später ohnehin hätte gebaut werden können.“
Bezirksverordnete der Grünen sagten, dass die Fällung ein schwieriger Kompromiss sei, den der Bezirk aber zum Wohle von Not leidenden Menschen eingegangen ist. Es sei aber auch der Bezirksstadträtin zu verdanken, dass der Senat seine ursprüngliche Planung verändert habe.
Die AfD-Fraktion sieht das anders: „Es stellt sich die Frage, ob es tatsächlich kein anderes Grundstück gibt, um diesen Park zu erhalten“, sagte der Fraktionsvorsitzende Peer Lars Döhnert.
Die CDU ihrerseits erhebt Vorwürfe gegen die Senatsverwaltung: Diese habe von Anfang an nicht geplant, die Belange der Anwohner zu berücksichtigen.
Und so drehte sich gefühlt die ganze Sitzung um dieses eine Thema. Um die Debatte zu beenden, wurde von einem Mitglied der Grünen-Fraktion sogar ein Antrag auf Beendigung der Diskussion gestellt. Dieser wurde jedoch mehrheitlich abgelehnt.
(dw)












Im Forum Steglitz kommt der Hotdog aus der Maschine. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Im Forum Steglitz kommen jetzt heiße Würstchen im Brötchen aus einem Automaten. Auf Wunsch mit Senf, Gurke und Zwiebeln.
Es gibt zwei gute Nachrichten. Erstens müssen Freunde fragwürdiger Masse im Kunstdarm, nicht mehr zu Ikea fahren, sollte der Heißhunger wieder einmal zu groß werden. Ein Ausflug in die Schloßstraße reicht aus.
Dort gibt es, zweitens, den Hotdog aus der Maschine. Im Forum Steglitz steht seit einigen Tagen „grabbzy“ des Unternehmens MeiCook. Der Roboter baut den Snack jederzeit auf Knopfdruck vollautomatisch zusammen.
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Neuheit im Shoppingcenter: Den Hotdog-Roboter kann man jederzeit bei der Arbeit beobachten. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Das geht erstaunlich geräuschlos, und man kann dabei zugucken. Zuerst plumpst eine Pappschale mit Wurst und Brötchen in die nächste Fabrikationsstufe: die obere Plastikfolie wird entfernt. Dann befördert die Maschine das Schälchen in die Aufwärmzone. Nach einigen Sekunden flutscht das ganze wieder raus, und die Wurst erhält ihr Topping, welches bei der Bestellung gewünscht wurde: Senf, Ketchup, Gurke und Zwiebeln.
Die beiden Damen, die wir bei der Order beobachten durften, sind zufrieden: schmeckt gut, sagen sie, und es sei sogar richtig heiß. Mit Senf und Zwiebeln kostet die Mahlzeit 2,90 Euro.
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Auswählen und bezahlen - alles andere macht der Roboter. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Das Berliner Unternehmen MeiCook hat den Roboter über einen Zeitraum von rund acht Jahren entwickelt, wie das Centermanagement in einer Mitteilung erklärt. Das Team habe gemeinsam mit einer Berliner Fabrik die Technologie entwickelt und investierte nach eigenen Angaben mehr als eine Million Euro in das Projekt „grabbzy“. Rund 350.000 Euro davon stammen aus nicht rückzahlbaren staatlichen Fördermitteln. Die dabei entwickelten Technologien sind nach Angaben des Unternehmens patentiert. Produziert und weiterentwickelt wird in Tempelhof-Schöneberg.
Das fertige Produkt: maschinell zusammengeschraubter heißer Hund. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
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