Symbolbild: Albrecht E. Arnold / pixelio.de
Die Neuwahlen des Beirats für Menschen mit Behinderungen im Bezirk Steglitz-Zehlendorf stehen an. Es werden noch Kandidatinnen und Kandidaten gesucht.
„Bitte stellen Sie sich vor, Sie sitzen mit am Tisch und wirken durch Ihr persönliches Zutun daran mit, dass sich unsere Lebenssituation im Bezirk deutlich verbessert“, so der Beiratsvorsitzende, Torsten Aue. „Behindert ist man nicht, behindert wird man! Das müssen und können auch nur wir selbst ändern, denn gemeinsam sind wir stark.“
Der neu zu bildende Beirat soll sich aus 15 ordentlichen und 15 stellvertretenden Mitgliedern zusammensetzen. Der Beirat arbeitet ehrenamtlich. Er arbeitet eng mit der Bezirksbeauftragten für Menschen mit Behinderung zusammen und gibt dieser sowie dem Bezirksamt und der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Empfehlungen zu Fragen des Lebens von Menschen mit Behinderungen im Bezirk.
„Wenn Sie selbst von einer Behinderung betroffen sind und sich für uns und mit uns im Bezirk engagieren möchten, bitte ich Sie, sich als Kandidatin / Kandidat für den neu zu wählenden Bezirksbehindertenbeirat zu bewerben“, so Torsten Aue.
Bewerbungen können per Post, per Fax oder per E-Mail bis zum 3. April eingereicht werden beim:
Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin
Abt. Bildung, Kultur, Soziales und Sport
Beauftragte für Menschen mit Behinderung
Frau Moritz
Kirchstr. 1/3, 14160 Berlin
Tel.: 030 90 299 63 09 / 6308
Fax: 030 90 299 66 32
E-Mail: behindertenbeauftragte@ba-sz.berlin.de
(sn)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner