Manchmal ist es nicht zu vermeiden: Das Herz stolpert, das Knie schmerzt, ein Geschwür muss raus. Alles was kein Notfall ist, hat genug Zeit, das passende Hospital für das betroffene Organ oder den bestimmten Patientenwunsch zu ermitteln. Auch Kliniken für spezielle Bedürfnisse von Kindern lassen sich über das Berliner Krankenhausverzeichnis schnell finden und vergleichen.
Die Suche über das Portal bietet eine Eingrenzung auf Postleitzahlen, Krankheiten, Fachabteilungen, Ausstattung und Serviceangebote. Die Auswahl ist auch über eine Kartenansicht möglich. Eine Körpernavigation über eine interaktive Körpergrafik erleichtert die Suche nach einer passenden Klinik, die auf bestimmte Organe oder Körperregionen spezialisiert ist. Die Struktursuche gibt Auskunft über ambulante Leistungen oder Barrierefreiheit. Die Seite selbst ist nutzbar für Menschen mit Seheinschränkungen.
Mit den Funktionen „Merken“ und „Vergleichen“ können bis zu vier Krankenhäuser (zwei auf Tablets) aus Berlin miteinander verglichen werden.
Im Berliner Krankenhausverzeichnis sind die Krankenhäuser in Berlin enthalten. Gelistet sind Krankenhäuser, die laut Gesetz zur Abgabe von sogenannten Strukturierten Qualiätsberichten verpflichtet sind. Die Liste basiert auf dem „Deutschen Krankenhaus Verzeichnis“. Diesem wiederum liegen die Qualitätsberichte der Krankenhäuser zugrunde. Die Qualitätsberichte werden jährlich aktualisiert. Im Gegensatz zu anderen Informationsportalen bietet das Deutsche Krankenhaus Verzeichnis Krankenhäusern die Möglichkeit, bestimmte Daten jederzeit zu aktualisieren.
Zum Berliner Krankenhausverzeichnis: www.berliner-krankenhausverzeichnis.de
Daniela von Treuenfels
berlin-familie.de













Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner