
Herbort von Loeper, zweiter Vorsitzender de Förderverein der Giesensdorfer Grundschule
Der Förderverein der Giesensdorfer Grundschule setzt sich seit vielen Jahren für die Verkehrssicherheit im Umfeld unserer Schule ein.
Eine Ausweitung des Tempo 30 ist dringend geboten! Ergänzend muss unbedingt eine Änderung der Verkehrsführung und der Ampelschaltung an der Kreuzung Ostpreußendamm/Osdorfer Straße vorgenommen werden, vor allem angesichts des in Zukunft weiter zunehmenden Verkehrsaufkommens nach der Realisierung des großen Neubauprojekts in Lichterfelde Süd. An der Kreuzung kommt es regelmäßig zu gefährlichen Situationen, wenn Autos und Fußgänger zeitgleich Grün haben. Wir dürfen das Verkehrsverhalten von Kindern im Grundschulalter nicht mit Erwachsenenmaßstäben messen.
Wir halten die Verkehrssituation für hoch gefährlich und eine rasche Änderung für unumgänglich. Der Förderverein bevorzugt deshalb die Einrichtung einer so genannten Grünphasenampel, bei der alle Fußgängerübergänge gleichzeitig Grün haben, während für alle Autos auf Rot geschaltet ist. Eine solche Ampelschaltung wird seit Jahren in Mitte an der Kreuzung Friedrichstraße/Kochstraße praktiziert.
Wir hoffen, dass sich in der Bezirksverordnetenversammlung sowohl für die Zone 30 wie auch für die Grünphasenampel eine möglichst breite Mehrheit findet, um ein klares Zeichen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr für alle Beteiligten zu setzen.
Christoph Herbort-von Loeper,
zweiter Vorsitzender
Förderverein der Giesensdorfer Grundschule












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner