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Am 20. September wählt Berlin ein neues Abgeordnetenhaus und neue Bezirksverordnetenversammlungen. Schon heute können Wählerinnen und Wähler von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen.
Insgesamt werden derzeit die rund 2,75 Wahlbenachrichtigungen verschickt. In diesen Unterlagen ist der Wahlschein enthalten, mit dem man die Briefwahl beantragen kann. Auch über den dort aufgedruckten QR-Code können die Briefwahlunterlagen vorausgefüllt elektronisch beantragt werden. Die Online-Antragstellung ist bis zum 15. September möglich.
Wenn die Briefwahl per E-Mail oder per Post beantragt wird, muss der Antrag bis Freitag vor der Wahl (18. September, 15:00 Uhr), beim zuständigen Bezirkswahlamt eingehen.
Wählerinnen und Wähler können die Briefwahlunterlagen auch vor Ort beantragen. In der Briefwahlstelle erhalten sie den Wahlschein mit den weiteren Briefwahlunterlagen. Der Stimmzettel kann direkt in der Wahlkabine vor Ort ausgefüllt und die ausgefüllten Briefwahlunterlagen können dort in eine Urne geworfen werden.
Ob zu Hause oder in der Briefwahlstelle: Der ausgefüllte Stimmzettel kommt in den amtlichen weißen Stimmzettelumschlag. Dieser wird zugeklebt und kommt in den roten Wahlbriefumschlag. In das rote Kuvert gehört zusätzlich auch der unterschriebene und mit Datum versehene Wahlschein. Dann muss der Umschlag zugeklebt werden.
Briefwahllokale in Steglitz-Zehlendorf:
- Rathaus Steglitz, Schloßstr. 37, 12163 Berlin im 3.OG, Raum 301
- Rathaus Zehlendorf, Kirchstr. 1/3, 14163 Berlin, Bauteil A, 2. OG, Alter BVV-Saal.
Öffnungszeiten der Briefwahllokale:
- Montag 10:00 – 18:00 Uhr
- Dienstag 10:00 – 18:00 Uhr
- Mittwoch 8:00 – 15:00 Uhr
- Donnerstag 7:30 – 14:30 Uhr
- Freitag 08:00 – 13:00 Uhr
Informationen zur Berlin-Wahl vom Landeswahlleiter
Der Wahl-O-Mat zur Abgeordnetenhauswahl in Berlin wird am 24. August gegen Mittag unter wahl-o-mat.de veröffentlicht.
Treuenfels/PM
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Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt mit 50.000 Euro die Sanierung der Dachkonstruktion und Dachhaut im westlichen Querschiff der Dreifaltigkeitskirche in Lankwitz. Die Gemeinde ist weiter auf Spenden angewiesen.
Denn insgesamt sollen nach den Berechnungen des beauftragten Planungsbüros die Arbeiten rund zwei Millionen Euro kosten, davon muss die Gemeinde 150.000 Euro selbst tragen. In drei Bauabschnitten werden zunächst die Portaltürme, das Kirchenschiff und die Querhäuser erneuert. Danach folgt der Kirchturm, zuletzt werden Apsis und Sakristei neu eingedeckt.
Das Gotteshaus hat ein neues Dach dringend nötig. Stürme der letzten Jahre haben der Konstruktion stark zugesetzt, teilweise sind Dachziegel auf den Kirchhof und die stark frequentierte Paul-Schneider-Straße und die Gallwitzallee gestürzt. Die Kupferbekrönungen, so hält es der Denkmalplaner in seinem Gutachten weiter fest, sind korrodiert, die darunterliegende Schalung ist durchfeuchtet. An der Dachkonstruktion fehlen Ziegel. Wo eine Dämmung vorhanden ist, ist sie durchfeuchtet und besteht aus krebserregenden Baustoffen. Kurz gesagt: hier musste etwas passieren, und zwar schnell.
Die Dreifaltigkeitskirche gilt mit ihrem imposanten hoch aufragenden Turm als Wahrzeichen und Zentrum von Lankwitz. Der Sakralbau wurde im Stil der märkischen Backsteingotik ab 1903 errichtet und 1906 geweiht. Der Detailreichtum der Fassade setzt sich nach oben hin fort; die Dachlandschaft ist durch eine Vielzahl an verschiedenen Konstruktionen unterschiedlicher Dach- und Turmformen, Material und Verzierungen geprägt. Der dominierende Vierungsturm mit seiner Zier verleiht der Dreifaltigkeitskirche ihr markantes Aussehen.
Die Gemeinde beheimatet in ihren Gebäuden unter anderem eine Pflegestation, die Haltestelle Diakonie für die Unterstützung psychisch oder an Demenz Erkrankter und ein Sozialcafé. In Zusammenarbeit mit der „Berliner Tafel“ gibt es wöchentlich eine Lebensmittelausgabe, die 140 Haushalte versorgt. Jährlich zum Totensonntag im November gibt es eine interreligiöse Gedenkfeier zur Erinnerung an Menschen, die einsam verstorben sind und behördlich bestattet wurden.
Spenden für die Sanierung der Kirche sind möglich auf das Konto
Dreifaltigkeitsgemeinde Lankwitz
IBAN: DE03 5206 0410 6803 9663 99
BIC: GENODEF1EK1
Spendenzweck: Kirchendach
Der Zuschuss der Deutschen Stiftung Denkmalschutz kommt aus Spendengeldern der Stiftung und aus Lottomitteln.