
Foto: Gärtnerhof | Kerstin Zillmer
Der Berliner Staudenmarkt ist der Saisonstart für Gartenfreundinnen und -freunde, Stauden-Fans und Raritätensammler und im Herbst ein schöner Ausklang des Gartenjahrs.
Tausende von Gartenpflanzen mit reicher Auswahl an Blütenstauden, Wildblumen, Nutzpflanzen und Gehölzen sowie reichhaltige Beratungen werden geboten. Gärtnerische Hilfsgeräte, handwerklich gefertigte Accessoires und Gartenmöbel runden das Angebot ab.
Die Fuchsie ist Marktblume des Herbst-Staudenmarktes 2026 – und längst mehr als eine Balkon- oder „Oma-Pflanze“. Neue Sorten überraschen mit Formen- und Farbenvielfalt, einige sind im Beet sogar winterhart. Fuchsien mögen halbschattige, humusreiche Plätze und blühen bis in den Herbst. Mit leichtem Winterschutz kommen viele gut durch die Kälte.
An den Ständen von spezialisierten Gärtnereien aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland entlang des Hauptweges durch den Garten gibt es auch fachkundige Beratung.
Der Herbst ist Pflanzsaison – viele Stauden und Gehölze wurzeln jetzt besonders gut, Blumenzwiebeln für das Frühjahrsfeuerwerk kommen in den Boden. Der Markt bietet eine vielfältige Auswahl.
Am Stand des Botanischen Gartens Berlin (Nr. 24) informiert die Botanische Beratungsstelle über regionales Pflanz- und Saatgut sowie urbane Biodiversität. Beim Samen-Quiz gibt es außerdem die Chance auf eine Jahreskarte.
Mit aufmerksamer Pflege, Nützlingen, Hygienemaßnahmen und gezielter Biodiversitätsförderung lässt sich ein vitales, selbstregulierendes Gartenökosystem stärken. Biologischer Pflanzenschutz hilft dabei, Schädlingen und Krankheiten vorzubeugen. Gerade angesichts von Klimawandel, Trockenheit und Hitze wird dieser Ansatz immer wichtiger. Die Gärtnerhof GmbH, Gründerin des Berliner Staudenmarktes, informiert in Vorträgen und unterstützt bei der praktischen Anwendung.
Berliner Staudenmarkt
5. und 6. September 2026
jeweils 9 bis 18 Uhr
Botanischer Garten Berlin
Eingänge (ÖPNV): Königin Luise Straße 6, 14195 Berlin (ExpressBus X83, Bus 101)
Unter den Eichen 5-10, 12203 Berlin (Metrobus M48)
Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 7 Euro, bis 6 Jahre freier Eintritt
Termin im Frühjahr: 3. und 4. April 2027 im Botanischen Garten
alle Infos: http://www.berliner-staudenmarkt.de/
Daniela von Treuenfels
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Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner