Seit 2012 haben Berliner fast eine Million Euro für neue Stadtbäume gespendet. Mit der diesjährigen Frühjahrspflanzung werde die Marke voraussichtlich erreicht sein, teilte die Senatsverwaltung für Umwelt am Dienstag, 27. März, mit. Bis Ende April sollen in Berlin 700 neue Bäume gepflanzt werden, ein Teil davon auch in Steglitz-Zehlendorf.
Nach der Frühjahrspflanzung werden es insgesamt 8.300 Straßenbäume sein, die im Zuge der Stadtbaumkampagne gepflanzt wurden. Von der diesjährigen Frühjahrspflanzung profitieren die Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf, Spandau, Reinickendorf und Steglitz-Zehlendorf.
Im Herbst soll in Marzahn-Hellersdorf, Pankow, Lichtenberg und Treptow-Köpenick gepflanzt werden.
Rund 1.800 Euro kostet laut der Senatsverwaltung die Pflanzung eines Baumes. Diese Kosten beinhalten auch die Ausgaben für die dreijährige Entwicklungspflege des Baumes.
Sobald eine Spendensumme von 500 Euro für einen Baum zusammengekommen ist, steuert die Verwaltung das restliche Geld bei. Spender, die mindestens 500 Euro geben, können an den Baum einen Schild mit ihrem Namen anbringen lassen sowie den zukünftigen Standort im Internet unter www.berlin.de/stadtbaum selbst bestimmen.
(eb)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
[caption id="attachment_104237" align="aligncenter" width="622"]
Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner