Initiative „Dresdener Bahn“ meldet sich zurück

Initiative „Dresdener Bahn“ meldet sich zurück

Foto: Bürgerinitiative Dresdener Bahn

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach längerer Pause kommt nun wieder eine Info von unserer BI!

Unser Archiv finden Sie nun zukünftig unter dem Dach der StadtrandNachrichten unter folgendem Link:
https://stadtrand-nachrichten.de/buergerinitiative-dresdener-bahn/

In der Ausarbeitung wird auch unsere BI-Arbeit der vergangenen 23 Jahre dargestellt.

Die DB Netz hat uns freundlicher Weise die vorgesehene Bauplanung für 2021 zur Verfügung gestellt, die wir unten angehängt haben. Wie Sie dort lesen können, sind die Bauarbeiten im unserem PFA 1 im vollen Gange.

Die offizielle Information der DB zu den Bauarbeiten ist die Anwohnerinfo.
Sie finden sie unter folgendem Link:

https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/dresdner-bahn/anwohnerinfo

Die DB möchte nach der Corona Pandemie zu den öffentlichen Informationsveranstaltungen zurückkehren.
Für die Zwischenzeit sieht man die Information über unsere BI als einen der Wege, die Bürger*innen über den Fortgang der Bauarbeiten zu informieren.

Interessant sind auch folgende Beiträge in YouTube.

Überflug der Strecke vor Baubeginn https://www.youtube.com/watch?v=6DzUWMOJHQE

S2: Führerstandsmitfahrt Priesterweg-Blankenfelde/ Bauprojekt Dresdner Bahn, vor dem Baubeginn, Fußgängerbrücke Säntisstr. schon da!
https://www.youtube.com/watch?v=9FNb__3p5kI

Infos der DB
Stand der Bauarbeiten Ende 2020, mit Grobplanung 2021
https://www.youtube.com/watch?v=oqMXQs72x88

Dresdener Bahn Gesamtplanung von 2018
https://www.youtube.com/watch?v=WArwkgdf8kU

 

Für die Bürgerinitiative

Lutz Blume
Bürgerinitiative Lankwitz „Dresdener Bahn“ PFA 1
bi-lankwitz@gmx.de

Anhang:
Bauplanung für 2021 der DB Netz
In den kommenden sechs Monaten stehen die folgenden Bauarbeiten bei der Dresdner Bahn für den Abschnitt Attilastr. bis Marienfelde an:
  • Weiterbau der westlichen Lärmschutzwände
  • Weiterbau der Mittellärmschutzwände.
  • Dort, wo die Lärmschutzwände mit mindestens den Sockelplatten hergestellt sind, erfolgt die Herstellung des Unterbaus der Gleise (Erdarbeiten, Abtransport von ungeeig-netem Boden sowie Zufahrt von neuem Boden).
  • Errichtung der Entwässerungsanlagen (Tiefenentwässerung, Gräben, Sickerbecken und Regenrückhaltebecken)
  • Herstellung des Oberbaus (Grundschottereinbau, Aufbau Gleisrost) – hier kommt bei gleisgebundenen Transporten von Material auch Arbeit in schutzbedürftigen Zeiten vor (für die Arbeiten in schutzbedürftigen Zeiten werden selbstverständlich Ausnahmezulassungen beim Land Berlin beantragt und die Anwohner werden gesondert darüber informiert)
  • Im Bereich Freymüllerweg / Hohlenbrunner Weg erfolgt die Herstellung einer Entwässerungslösung des Bahndammes (inkl. Errichtung einer kleinen Dammfußwand)
  • Herstellung Stützbauwerk im Bereich Kamenzer Damm, bahnrechts (bei Aldi)
  • Herstellung bauzeitlicher Verbau für das Stützbauwerk entlang dem Bahndamm zwischen Attilastraße und Teltowkanal, bahnlinks
  • Baumaßnahmen EÜ Attilastraße:
    • Leitungsumlegungen in der Attilastraße
    • Verbauarbeiten im Gehweg und auf dem Bahndamm zur Sicherung des anliegenden S-Bahngleises und um Rückbau der Widerlager Nord und Süd zu ermöglichen
  • EÜ Teltowkanal
    • Verbauarbeiten Widerlager Nord und Mittelpfeiler (Maulbronner Ufer) sowie Widerlager Süd
    • Bohrpfahlarbeiten Widerlager Nord- und Mittelpfeiler 
  • EÜ Großbeerenstraße – Arbeiten zur Herstellung der S-Bahnbrücken
    • Verbauarbeiten/ Rückbau Widerlager Nord – Verkehrsführung südliche Fahrbahnen
    • Verbauarbeiten/Umlegen der Regenwasserleitung der BWB in der nördlichen Fahrbahn
    • Aufbau Traggerüst für Überbauherstellung
Im Abschnitt Marienfelde bis Schichauweg stehen die folgenden Arbeiten an:
  • Dammaufbau für die Fernbahn südlich der Buckower Chaussee.
  • Diverse Kabeltiefbau-, Tiefbau- und Kabelarbeiten.
  • In der Sperrpause Sommerferien erfolgen im Wesentlichem:
    • Die Herstellung der endgültigen Gleislage zwischen Marienfelde und der Buckower Chaussee,
    • westlich der S-Bahn der Aufbau der noch fehlenden LSW sowie
    • Beginn von Arbeiten an der Mittel-LSW.
  • Ab sofort erfolgt die Vollsperrung der Säntisstr. inkl. Knotenpunkte bis ca. Ende Oktober 2021. Die Verkehrsfreigabe für die Säntisstr. ist für Ende 2021 geplant.

Darüber hinaus finden weitere Tätigkeiten der Leitungsbetreiber in den nächsten sechs Monaten zwischen Marienfelde und Schichauweg statt:

  • Im Bereich der Benzstr./Wehnertstraße finden Arbeiten der Berliner Wasserbetriebe im Bahnbereich statt.
  • Im Bereich der Buckower Chaussee finden Leitungsumverlegungen durch die Stromnetze, Telekom und NBB. Daher kommt es momentan auch zu Straßeneinschränkungen.
  • Im Bereich Schichauweg erfolgen Leitungsumverlegungen durch die NBB inkl. Den Arbeiten für die zukünftige Fernbahnbrücke. Nach derzeitigem Stand wird es voraussichtlich ab Ende März bis Anfang Juli 2021 zu Straßeneinschränkungen, nach Erteilung der verkehrsrechtlichen Anordnung, kommen.

 

 

 

Hinterlasse eine Antwort

3s
Subscribe to Our Newsletter
Stay Updated!
Learn Awesome Quick Tactics to convert more visitors of your website to subscribers and clients.
Kunstausstellungen in Steglitz-Zehlendorf
Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende
Get the latest business resources on the market delivered to you weekly.

Kranoldmarkt: Innovation braucht strukturierten Prozess

[caption id="attachment_104552" align="aligncenter" width="622"] Größere Veränderungen werfen ihre Schatten voraus: derzeit erfährt das direkte Umfeld des Kranoldplatzes eine Neugestaltung. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]   Kaum Wissen, keine professionelle Kommunikation. Eine Zukunftsstrategie für den Markt entsteht so nicht. Ein Kommentar von Stephan Voß Eine Anfrage des Bezirksverordneten Dennis Egginger - Gonzales (DIE LINKE) brachte es ans Licht: Im Bezirksamt ist über das tatsächliche Marktgeschehen auf dem Kranoldplatz vergleichsweise wenig Wissen vorhanden. Und es gibt keine erkennbaren Strategien, den Markt für die Zukunft fit zu machen (lesen Sie dazu unseren Bericht). Angesichts eines weit verbreiteten Marktsterbens auf Grund von Nachwuchsmangel, Konkurrenz des Einzelhandels, hohen Preisen, eingeschränkter Produktpalette oder verändertem Einkaufsverhalten, ist dies verantwortungslos besonders vor dem Hintergrund des geplanten Umbaus des Kranoldplatzes.

Kreative Strategien gemeinsam entwickeln

Den Markt für die Zukunft zu sichern, bedürfte sicherlich einer intensiven Kommunikation mit den Markthändlern. Besser noch wäre in diesem Zusammenhang eine zielgerichtete Zusammenarbeit mit ihnen, wie sie beispielsweise in Hamburg-Mitte realisiert wurde. Die dortigen Wochenmärkte sollten wirtschaftlicher und attraktiver gestaltet werden. Sie sollten dabei nicht nur als Handelsort, sondern auch als soziale und kulturelle Treffpunkte im Rahmen eines Innovationsprozesses weiterentwickelt werden. Der sogenannte Wochenmarktprozess war in vier Phasen unterteilt – Feldforschung, Ideenentwicklung, Testphase und Umsetzung. Er beinhaltete unter anderem sieben halbtägige Workshops, an denen unter anderem Markthändler, Menschen aus der Kreativwirtschaft, Experten und Vertreter der Politik teilgenommen haben. Im Ergebnis wurde für zwei Märkte in Hamburgs Bezirk Mitte ein Maßnahmenkatalog mit kurz-, mittel und langfristigen Handlungsempfehlungen vorgelegt. * So etwas Ähnliches  – zugeschnitten auf den Kranoldmarkt – gab es bisher nicht, lässt das Bezirksamt verlauten. Zugleich wird jedoch ein enger und kontinuierlicher Kontakt zu den Händlern behauptet. Unabhängig davon, worin dieser besteht, schlägt er sich jedenfalls nicht in einer erkennbaren, auf die Weiterentwicklung und die Sicherung des Marktes bezogenen Strategie nieder. Aber immerhin: Jetzt wird ein gemeinsamer Prozess mit den Markthändlern zur Sicherung der Zukunft des Markts zumindest in Erwägung gezogen. Vielleicht sollte man vorher mal einen Blick in das Konzept des Bezirks Hamburg Mitte wagen. Für solch einen innovativen Prozess, aber auch für die professionelle Alltagskommunikation, bräuchte es natürlich eine gut funktionierende Vertretung der Marktleute. Diese zu bitten, eine solche Vertretung zu bestimmen, lehnt das Bezirksamt jedoch ab. Warum eigentlich? Wie will man denn anders mit den Marktleuten ernsthaft ins Gespräch kommen, geschweige denn produktiv zusammenarbeiten? Wie das Bezirksamt, wie die Marktverwaltung unter diesen Bedingungen sicherstellen will, dass der Kranoldmarkt in Lichterfelde Ost eine gute Zukunft hat, bleibt wohl deren Geheimnis. Jedenfalls könnte kein Unternehmen überleben, ohne zu wissen, wie es sich entwickelt hat und wo genau es aktuell steht, ohne eine genaue Kenntnis über seine Produkte zu haben, ohne nach den Gründen für Misserfolge zu fragen, ohne in einen konstruktiven Dialog mit seinen Mitarbeitern zu gehen, ohne daran zu denken, für neue Kunden und Kundinnen aktiv zu werben und auch neue Zielgruppen zu erschließen und vor allem ohne eine durchdachte Zukunftsstrategie zu haben.

Der Bezirk muss Verantwortung übernehmen

Vor diesem Hintergrund wäre es wünschenswert, dass sich die Politik tatsächlich für den zukunftssicheren Erhalt des Kranoldmarkts einsetzen würde und nicht nur so zu tun, als ob sie es täte. Die BVV müsste sich zuallererst gemeinsam mit der Verwaltung darauf verständigen, dass es keinesfalls reicht, den Kranoldmarkt nur zu verwalten und – komme, was wolle – am Status quo festzuhalten. Der Auftrag der Marktverwaltung müsste vielmehr lauten, den Kranoldmarkt nicht zuletzt auch wegen des bevorstehenden Umbaus des Kranoldplatzes zukunftssicher zu machen. Den vielen Herausforderungen gegenüber, mit denen städtische Märkte konfrontiert sind, wäre er dann resilienter aufgestellt. Damit es dazu kommen kann, ist es unerlässlich, dafür zeitnah angemessene Strategien unter sachgerechter Einbeziehung der Marktleute, von Kunden und Kundinnen sowie von Fachleuten zu entwickeln und umzusetzen.

Stephan Voß

Stephan Voß ist Mitglied im Bündnis für einen lebendigen Kranoldplatz https://www.kranold-markt-platz.de/ * Cross Innovation Hub Hamburger Kreativgesellschaft Maßnahmenkatalog für die Wochenmärkte im Bezirk Mitte Wochenmärkte der Zukunft Bezirksamt Hamburg Mitte https://cross-innovation-hub.de/magazin/mehr-publikum-fuer-die-hamburger-wochenmaerkte-dieser-massnahmenkatalog-soll-helfen/   Alle Artikel zum Thema Kranoldplatz https://stadtrand-nachrichten.de/category/gesellschaft-politik/kranoldplatz/   Die Stadtrand-Nachrichten finanzieren sich durch Spenden ihrer Leserinnen und Leser. Wenn es Ihnen hier gefällt, Sie etwas Spannendes entdeckt oder etwas Neues gelernt haben, können Sie uns via Paypal ein Trinkgeld dalassen. Herzlichen Dank! Hier geht es zu unserem Paypal-Konto