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6. Mai 2025
Anlässlich des 80. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkriegs in Europa zeigt das AlliiertenMuseum eine neue Ausstellung auf dem Freigelände des Museums. In Text und Bild werden dort die Themen Kapitulation und Kriegsende, Einmarsch der Siegermächte und die Situation in Berlin sowie die Potsdamer Konferenz und die politische Lage in der unmittelbaren Nachkriegszeit präsentiert. Diese von Bernd von Kostka (wiss. Mitarbeiter) kuratierte Ausstellung ist bis zum Herbst 2025 kostenfrei zu besichtigen.
Am Eröffnungsabend sind Vertreter der Botschaften der drei früheren Westmächte anwesend.
Zum Auftakt stellt Florian Weiß (wiss. Mitarbeiter) ein besonderes Sammlungsobjekt vor: die Tickermeldungen der Nachrichtenagentur Reuters vom Nachmittag des 8. Mai 1945.
Vortragsgast des Abends ist Marc Hansen (Kiel). Er ist Politikwissenschaftler und Militärhistoriker mit breit gefächerter Expertise und internationaler sowie Museums- und Ausstellungserfahrung. „Reims und Karlshorst - Die doppelte Kapitulation von 1945 im Spannungsfeld von Recht, Politik und Erinnerung" lautet das Thema seines Vortrags.
Die Besichtigung der Ausstellung und ein Getränkeempfang beschließen den Abend.
Die begrenzte Platzkapazität macht eine verbindliche Anmeldung bis zum 2. Mai 2025 erforderlich. Reservieren Sie max. 2 Plätze bitte unter booking@alliiertenmuseum.de oder unter 030/818199-96.
Treffpunkt: Nicholson-Gedenkbibliothek












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: