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30. Oktober 2024
Lass uns reden: Über Demokratie und wie Du sie mitgestalten kannst
Eine Redewendung behauptet, Glück sei das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt. Im Stadtteilzentrum Steglitz e.V. sind wir anderer Ansicht: Auch der gemeinsame Austausch über Erfahrungen kann Potenziale verdoppeln und Synergie-Effekte schaffen. Für die nächste Diskussionsrunde im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Von Bienen bis zur Welt der Politik“ haben sich deswegen zwei unserer über vierzig Einrichtungen und Projekte zusammengetan – Special-Guest inklusive.
Es geht um die Mittel der direkten Demokratie und ihr seid alle eingeladen!
Zusammen weniger allein
In Kooperation mit dem Demokratie-Café Lankwitz diskutieren wir mit euch am Mittwoch, den 30. Oktober das Thema „Chancen und Grenzen von demokratischer Beteiligung am Beispiel von Volksentscheiden und Petitionen“. Besonders freut uns, dass die Initiative 100% Tempelhofer Feld zu Gast sein wird. Sie wird ihre Erfahrungen mit dem erfolgreichen Volksentscheid vorstellen, der das Tempelhofer Feld als öffentlichen Freiraum sicherte.
Warum ist das relevant?
Demokratie lebt von der aktiven Beteiligung der Bürger*innen. In einer Zeit, in der politische Entscheidungen immer komplexer werden und viele Menschen nach Möglichkeiten suchen, ihre Stimme einzubringen, sind Volksentscheide und Petitionen wichtige Werkzeuge. Sie geben der Bevölkerung die Möglichkeit, direkt Einfluss auf politische Entwicklungen zu nehmen und eigene Anliegen voranzutreiben. Gerade im Hinblick auf globale Themen wie Klimaschutz, Stadtentwicklung und soziale Gerechtigkeit können solche Beteiligungsformate entscheidend sein. Doch wo liegen die Grenzen? Welche Hürden und Risiken gibt es?
Programm
Diskussion über die Bedeutung demokratischer Mitbestimmung in der heutigen Zeit
Einblicke in die praktische Umsetzung von Volksentscheiden und Petitionen
Austausch eigener Erfahrungen und Beteiligungsmöglichkeiten
Für Getränke ist gesorgt, die Teilnahme ist kostenlos.
Alle sind willkommen
Das Stadtteilzentrum Marie-Li steht allen Menschen offen, unabhängig von Alter, (vermeintlicher) Herkunft, Sexualität und finanzieller Situation und wird gefördert aus Mitteln des Landes Berlin. Es handelt sich um ein Verbundprojekt des Stadtteilzentrum Steglitz e.V., des Pestalozzi-Fröbel-Hauses und des Nachbarschaftszentrums in der ufaFabrik.
Übrigens: Die Gesprächsgruppe „Von Bienen bis zur Welt der Politik“ trifft sich regelmäßig im Marie-Li!
Zeit: 30. Oktober 2024, 18.30 – 20.30 Uhr
Ort: Stadtteilzentrum Marie-Li, Bruno-Möhring-Str. 7-9, 12277 Berlin










Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt mit 50.000 Euro die Sanierung der Dachkonstruktion und Dachhaut im westlichen Querschiff der Dreifaltigkeitskirche in Lankwitz. Die Gemeinde ist weiter auf Spenden angewiesen.
Denn insgesamt sollen nach den Berechnungen des beauftragten Planungsbüros die Arbeiten rund zwei Millionen Euro kosten, davon muss die Gemeinde 150.000 Euro selbst tragen. In drei Bauabschnitten werden zunächst die Portaltürme, das Kirchenschiff und die Querhäuser erneuert. Danach folgt der Kirchturm, zuletzt werden Apsis und Sakristei neu eingedeckt.
Das Gotteshaus hat ein neues Dach dringend nötig. Stürme der letzten Jahre haben der Konstruktion stark zugesetzt, teilweise sind Dachziegel auf den Kirchhof und die stark frequentierte Paul-Schneider-Straße und die Gallwitzallee gestürzt. Die Kupferbekrönungen, so hält es der Denkmalplaner in seinem Gutachten weiter fest, sind korrodiert, die darunterliegende Schalung ist durchfeuchtet. An der Dachkonstruktion fehlen Ziegel. Wo eine Dämmung vorhanden ist, ist sie durchfeuchtet und besteht aus krebserregenden Baustoffen. Kurz gesagt: hier musste etwas passieren, und zwar schnell.
Die Dreifaltigkeitskirche gilt mit ihrem imposanten hoch aufragenden Turm als Wahrzeichen und Zentrum von Lankwitz. Der Sakralbau wurde im Stil der märkischen Backsteingotik ab 1903 errichtet und 1906 geweiht. Der Detailreichtum der Fassade setzt sich nach oben hin fort; die Dachlandschaft ist durch eine Vielzahl an verschiedenen Konstruktionen unterschiedlicher Dach- und Turmformen, Material und Verzierungen geprägt. Der dominierende Vierungsturm mit seiner Zier verleiht der Dreifaltigkeitskirche ihr markantes Aussehen.
Die Gemeinde beheimatet in ihren Gebäuden unter anderem eine Pflegestation, die Haltestelle Diakonie für die Unterstützung psychisch oder an Demenz Erkrankter und ein Sozialcafé. In Zusammenarbeit mit der „Berliner Tafel“ gibt es wöchentlich eine Lebensmittelausgabe, die 140 Haushalte versorgt. Jährlich zum Totensonntag im November gibt es eine interreligiöse Gedenkfeier zur Erinnerung an Menschen, die einsam verstorben sind und behördlich bestattet wurden.
Spenden für die Sanierung der Kirche sind möglich auf das Konto
Dreifaltigkeitsgemeinde Lankwitz
IBAN: DE03 5206 0410 6803 9663 99
BIC: GENODEF1EK1
Spendenzweck: Kirchendach
Der Zuschuss der Deutschen Stiftung Denkmalschutz kommt aus Spendengeldern der Stiftung und aus Lottomitteln.