29. Januar 2026 – 4. Februar 2026
80 Jahre BALI Kino Berlin sind ein Anlass zu feiern. Mit einem besonderen Geburtstagsprogramm in der Woche vom 29. Januar 2026 bis 4. Februar 2026 jeweils ganztags. Sie finden alle Einzelheiten unter https://www.balikino-berlin.de/wp-content/uploads/2024/10/Sonder-Flyer-80-Jahre-BALI-1.pdf.
Auf den Tag genau lässt es sich mittels der Archive nicht klären, aber irgendwann Ende Januar/Anfang Februar 1946 muss sich der Vorhang im BALI Kino Berlin zum ersten Mal geöffnet haben. Mit dem Film „SIEBEN TULPEN/SEVEN SWEETHEARTS“. Eigentlich Zufall. Russische Soldaten hatten, als sie sich nach Kriegsende aufgrund der Abkommen der Siegermächte aus Westberlin zurückzogen, im ehemaligen Tanzsaal des Hotels am Teltower Damm 33/Ecke Gartenstraße einen Filmprojektor zurückgelassen. In den 1970ern entwickelte sich das BALI unter Manfred Salzgeber, dem Gründer des Kinos Arsenal und späteren Chef des Berlinale-Panoramas, zum wohl führenden politischen Kino in Deutschland. Helgard Gammert hatte diese Tradition ab 1979 mit viel Herz und einem scharfen Blick für die Gegenwart fortgeführt, das BALI fest und unverwechselbar in der Berliner Kinolandschaft etabliert und es Mitte 2024 in neue Hände gegeben.
In der Festwoche soll bedeutenden Regisseuren, die für das BALI-Programm wichtig waren (Tarkowski, Godard, Truffaut, Schlöndorff, Fassbinder) ebenso Raum gegeben werden wie dem seinerzeitigen Eröffnungsfilm „SEVEN SWEETHEARTS“ (in der englischsprachigen Originalversion, ohne Untertitel), DEM BALI-Klassiker „KINDER DES OLYMP“ (synchronisierte Fassung) und den Defa-Schätzen „DIE GESCHICHTE VOM KLEINEN MUCK“ und „DIE LEGENDE VON PAUL UND PAULA“.
Am Jubiläumswochenende (31. Januar/1. Februar) beträgt der Eintrittspreis pro Film nur 5 EUR. Am Samstag, den 31. Januar 2026 um 20.45 Uhr ist u.a. Georg Kloster (der im BALI Filmvorführer war und heute einer der Geschäftsführer der Yorck-Kinogruppe ist) zu Gast. Umrahmt wird dieser Abend von Klaviermusik (Jazzpianist Thibault Falk). Helgard Gammert wird sowohl am 31. Januar 2026 als auch am 1. Februar 2026 jeweils um 20.45 Uhr (vor dem Hauptfilm "SEVEN SWEETHEARTS") in dem Kurzfilm „LEINWANDTRÄUME IN ZEHLENDORF“ von Maximilian Simbolon gewürdigt.
Hier nochmals der Hinweis auf das Programm der gesamten "Festwoche": https://www.balikino-berlin.de/wp-content/uploads/2024/10/Sonder-Flyer-80-Jahre-BALI-1.pdf .












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: