31. Mai 2026
Achim Freyer, geboren 1934, ließ sich zunächst als Maler und Graphiker ausbilden, bevor er Meisterschüler von Berthold Brecht am Berliner Ensemble wurde. In Ost-Berlin arbeitete er als Bühnen- und Kostümbildner unter anderem mit Ruth Berghaus, Adolf Dresen und Benno Besson. 1972 übersiedelte er nach West-Berlin und begann hier auch bald mit eigenen Regiearbeiten. 1988 gründete er das Freyer Ensemble, dem Schauspieler, Tänzer, Akrobaten, Musiker, Regisseure und Bühnenbildner angehören. Seit vielen Jahrzehnten inszeniert er an zahlreichen führenden Theatern Deutschlands und Europas.
Als bildender Künstler war Achim Freyer zweimal auf der documenta in Kassel vertreten und lehrte über 20 Jahre als ordentlicher Professor an der UdK Berlin.
2009 gründete er die Achim Freyer Stiftung in seiner Privatvilla im historischen Villenviertel in Lichterfelde-West. Seit 2013 betreibt dort die rechtsfähige Stiftung das „Kunsthaus Achim Freyer Stiftung“ mit einem Förderprogramm für junge bildende und darstellende Künstler und mit wechselnden Sonderausstellungen in der Galerie des Kunsthauses. Jeden Sonntag werden zudem Führungen durch die Kunstsammlung Achim Freyers mit über 2000 Exponaten internationaler Kunst des 19. bis 21. Jahrhunderts angeboten.












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: