26. Juni 2026 – 27. Juni 2026
Schon seit 13 Jahren sind die Lichter in einem der beliebtesten Clubs der Stadt aus. Doch wenn der Name „Pop Inn“ fällt, beginnen zahlreiche Augen im Berliner Südwesten noch immer zu leuchten. Hier wurde von 1960 bis 2013 Berliner Jugendgeschichte geschrieben, denn im senatseigenen Jugendclub war Feiern für junges Publikum offiziell möglich.
Das Kunstkollektiv „Syndikat Gefährliche Liebschaften“ bringt die alte Leuchtschrift die Ahornstraße ein paar Meter weiter in die Studios der TanzTangente. Denn dort erwecken sie Ende Juni gemeinsam mit Jugendlichen der TanzTangente und ehemaligen Gästen aus fünfzig Jahren Pop Inn die Geschichte des Clubs noch einmal zum Leben.
Jugend von früher trifft Jugend von heute. Disco trifft TikTok. Erinnerungen an schöne Zeiten treffen Wünsche für leerstehende Räume. Und wie immer geht viel zu früh das Neonlicht an.
Rund um die Performances gibt es zudem eine Überraschungs-Bar mit Gesprächen und wechselndem Thekenpersonal sowie eine Ausstellung mit Interviews zum Nachhören.
„Für immer Pop Inn“ ist ein Performance-Projekt des Kulturhauses Schwartzsche Villa mit dem Syndikat Gefährliche Liebschaften und der TanzTangente, gefördert aus Mitteln der Einzelprojektförderung der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Tickets für die Aufführungen gibt es ab sofort unter www.pretix.de/kultur-berlin-sz
Termine:
Freitag, 26.6. um 19.30 (Premiere)
Samstag, 27.6. um 18.00 / 19.30 / 21.00
Freitag, 3.7. um 18.00 / 19.30 / 21.00
Samstag, 4.7. um 18.00 / 19.30 / 21.00
Eintritt:
8 €, Tickets unter pretix.de/kultur-berlin-sz
und ggf. an der Abendkasse












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: