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14. Oktober 2025
Kurs der Volkshochschule Steglitz-Zehlendorf:
Identitätspolitik hat zwei Geburtsstunden und politische Hintergründe.
Ursprünglich entstand diese Idee in der deutschen Philosophie als konservative, reaktionäre Antwort auf den Universalismus der Aufklärung.
Auf der anderen Seite erlebte das Konzept Post-1968 in auf Grund ihrer Ethnizität oder sexuellen Ausrichtung marginalisierten Gruppen einer Gesellschaft. Heute diskutieren wir die Bedeutung von Identitätspolitik in zweifacher Hinsicht - einerseits als Voraussetzung für eine Demokratisierung der Gesellschaften, andererseits als Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhang - bis hin zur Befürchtung vor einer "Diktatur der Minderheiten". Dr. Maurice Schuhmann ist promovierter Politikwissenschaftler und Praktischer Philosoph. Er unterrichtet seit mehreren Jahren philosophische, literarische und gesellschaftliche Themen an Universitäten und Volkshochschulen.
Preis: 6 Euro
Ort: Online
Anmeldung: Herr Michael S. Rauscher, Tel.: (030) 90299 5084, Fax: (030)
90299 5040, E-Mail: michael.rauscher@ba-sz.berlin.de












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: