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1. Februar 2026
In dieser Veranstaltung treffen persönliche Geschichten und gesellschaftspolitische Analyse aufeinander: Der Musiker und Autor Yuriy Gurzhy sowie die Kulturaktivistin und Kuratorin Eva Yakubovska geben Einblicke in ihre eigenen Migrations- und Fluchterfahrungen und setzen diese in Beziehung zu den Schicksalen vieler Ukrainer*innen der Gegenwart. Gemeinsam beleuchten sie die Rolle Russlands als Hauptverursacher der jüngsten Emigrationswelle aus der Ukraine und knüpfen dabei an zentrale Themen der aktuellen Ausstellung an.
Neben den politischen und historischen Aspekten geht es auch um das Leben in der Diaspora: Wie prägen Musik, Kunst und Aktivismus die ukrainische Gemeinschaft im Exil? Welche Formen des kulturellen Widerstands entstehen? Die beiden Gesprächspartner*innen verbinden persönliche Perspektiven mit künstlerischen und gesellschaftlichen Reflexionen.
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Ausstellung Flucht - Fotografien aus Moldau, Armenien und Georgien von Frank Gaudlitz.











