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6. November 2025
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.
Im Rahmen der diesjährigen Berlin Science Week richtet der Fachbereich Kultur in Zusammenarbeit mit dem Botanischen Garten und Museum eine Veranstaltung aus, die sich mit der kolonialen Vergangenheit und ökologischen Zukunft von Pflanzen auseinandersetzt. Im Fokus des Vortrages steht die Robinie, deren Reise die Journalistin und Künstlerin Charlotte Ming von ihren Ursprüngen in Nordamerika über ihre Einführung in Europa bis hin zu ihrer späteren Verpflanzung nach Qingdao während der deutschen Kolonialherrschaft darlegt und dabei die Frage aufwirft, wie und was ein einzelner Baum über Kolonialgeschichte und Migration erzählen kann. Heute prägt der Baum das städtische Leben in China, von seinen duftenden Blüten, bis hin zu dem Schatten, den er auf die Straßen der Stadt wirft – während seine vielschichtige Geschichte weitgehend verborgen bleibt.
Die Veranstaltung stellt Mings Projekt vor und eröffnet eine breitere Diskussion über Pflanzen als Träger von Erinnerung und Macht: koloniale Vergangenheit, sich verändernde Ökologien, invasive Arten und die kulturellen Bedeutungen, die wir der natürlichen Welt beimessen.
Im Anschluss an Mings Präsentation wird ein Panel mit den Expertinnen Prof. Dr. rer. nat. Katharina Stein und Aouefa Amoussovi diese Verflechtungen untersuchen und das Publikum dazu einladen, über die vielen Routen – botanischer, historischer und kultureller Art – nachzudenken, die uns durch Pflanzen verbinden.












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: