16. November 2025
Erstmals werden ausgewählte Arbeiten der DDR-Avantgarde aus der Sammlung Achim Freyer in einer eigenen Ausstellung gezeigt, um die künstlerische Bedeutung dieser zu großen Teilen wenig sichtbaren Kunstszene präsenter zu machen. (bis 7.12.)
Die dazugehörige Veranstaltungsreihe lädt zu Künstler:innengesprächen, Diskussionen, Performances und Filmvorführungen ein.
Alle Termine:
21.09.2025, 17 Uhr
Widerständige künstlerische Praxis in der DDR und Osteuropa
Gespräch mit Marta Smolińska und Christoph Tannert
Wie sah Widerstand mit künstlerischen Mitteln in Polen, der DDR oder der Tschechoslowakei aus? Im Vergleich wird deutlich, wie Protest, Widerstand und ziviler Ungehorsam in den Staaten des Ostblocks zu einer unabhängigen Kunstszene beigetragen haben.
28.09.2025, 17 Uhr
Das Interview-Archiv Transformationsprozesse
Der Schriftsteller und Kurator Uwe Warnke erschließt mit seinem großen Interview-Archiv Transformationsprozesse in der zeitgenössischen bildenden Kunst in Deutschland eine komplexe Perspektive auf die Kunstszenen in West und Ost.
5.10.2025, 17 Uhr
Die Auto-Perforations-Artisten
Wie lassen sich Bilder finden und Gegenstrategien entwickeln, deren künstlerische Kraft andere ermutigt? Die „Auto-Perforations-Artisten“ Via Lewandowsky und Else Gabriel sprechen über Strategien der Widerständigkeit in der zeitgenössischen Kunst in den 1980er Jahren in der DDR.
Sonntag, 26.10.2025, 17 Uhr
Special Screening: Go Clara Go (2025)
Mit Sylvie Kürsten und Schauspielerin Jule Böwe
Der Dokumentarfilm Go Clara Go von Sylvie Kürsten widmet sich der Kunstgruppe Clara Mosch und der genossenschaftlich organisierten Galerie Oben, die seit den 1970er Jahren in der DDR mit kreativen Mitteln gegen die staatliche Kulturpolitik ankämpfte.
Sonntag, 2.11. 2025, 17 Uhr
Special Screening: Hope Road (2025)
Mit Susann Maria Hempel und Cornelia Klauß
Mit ihren Experimentalfilmen reagiert die Filmemacherin und Hörspielautorin Susann Maria Hempel auf die prekäre Gegenwart ihrer Geburtsstadt Greiz, einer shrinking city in der ostdeutschen Provinz.
Sonntag, 16.11.2025, 17 Uhr
Tanzperformance und Gespräch mit Fine Kwiatkowski
Am Flügel Anais Tuerlinckx
In ihrer Improvisation für die Ausstellung Vom Widerstand der Künste geht Fine Kwiatkowski gemeinsam mit der experimentellen Pianistin Anais Tuerlinckx in den offenen Austausch mit den Arbeiten von Carlfriedrich Clauss.
EINTRITT FREI












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: