
v.l.n.r.: Elias, Simon und Maximilian vom JFE Albrecht Dürer
Das Kinder- und Jugendhaus Albrecht Dürer erkannte den Bedarf an sportlicher Betätigung seiner Besucher*innen und betreibt seit einigen Jahren einen kleinen Fitnessraum, welcher nun umgebaut wurde. Einer der beteiligten Jugendlichen war Elias, er sagt: „Den gesamten Raum neu zu strukturieren, das war schon ein geiles Projekt, hat Spaß gemacht. Jetzt hat man viel mehr Platz und viel mehr Freiraum.“
Unser Kollege und Erzieher im JFE Dürer, Maximilian Bohna, weiß, dass Kinder von Natur aus neugierig und voller Tatendrang sind. Für eine ganzheitliche Entwicklung brauchen sie einen großen Erfahrungs- und Bewegungsschatz. „Heutzutage sind viele Kinder und vor allem Jugendliche häufig mit Medien beschäftigt. So kommen Bewegung und Sport oft zu kurz. Die Folgen davon sind bei Kindern und Jugendlichen unter anderem Unruhe, Abnahme der motorischen Fähigkeiten und ein steigendes Übergewicht“, erzählt er.
Da jede Form der Bewegung eine Investition in eine gesunde und beschwerdefreie Zukunft darstellt, setzten sich die Jugendlichen mit Maximilian Bohna zum Ziel, ihren alten Fitnessraum neu zu gestalten und zu renovieren. Unterstützung erhielten sie unter anderem vom Kinder- und Jugendhaushalt Steglitz-Zehlendorf mit 690 Euro. Maximilian Bohna beschreibt: „Viele Ideen, die hier umgesetzt wurden, stammen von den Jugendlichen. Ich habe hier ja schon mit ein paar Jungs vorher trainiert und mir über die Monate immer ein paar Kritikpunkte angehört.“
Mithilfe von Jason (13), Simon (19), Amir (19), Elias (19), Jonah (15), Mikos (16), Tergid (16) und René (25) wurde der damalige Ist-Zustand des Fitnessraums begutachtet. Dabei wurde entschieden, was nicht genutzt wird und was weiterhin gebraucht werden könnte. Anschließend wurde nach demokratischer Abstimmung entschieden, welche Geräte bleiben und welche Geräte entsorgt werden sollten.
Das Team und die Jugendlichen der Jugendfreizeiteinrichtung Albrecht Dürer sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Der Fitnessraum wird regelmäßig genutzt. Simon betont dabei die Vorzüge des Raums: „Man kann hier privater und freier miteinander arbeiten als im Fitnessstudio, das macht auch die besondere Atmosphäre aus.“
Insgesamt dauerten der Umbau und die Renovierung des Raumes rund fünf Wochen. Dabei lernte das Team, sich gegenseitig zu motivieren. Die Jugendlichen teilten den gemeinsamen Wunsch eines funktionierenden und besseren Fitnessraums, was auch die Verbundenheit unter ihnen stärkte. Oder um es mit den Worten von Elias auszudrücken: „Das war schon ein geiles Projekt!“
(Stadtteilzentrum Steglitz e.V.)












Die Mönchsgrasmücke. | Foto: Stefanie Ulrich[/caption]
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