
Die Rosen auf der Pfaueninsel präsentieren sich derzeit von ihrer schönsten Seite. FArchiv-oto: Jan Uhlig/SPSG
Auf der Berliner Pfaueninsel blühen derzeit mehr als 1000 Rosen, zirka 200 verschiedene historische Sorten können bewundert werden. Die kugelförmigen Rosenhochstämme sorgen zusammen mit den Rosenbüschen für eine einzigartige Blumenpracht.
Peter Joseph Lenné, dessen 150. Todestages in diesem Jahr gedacht wird, legte 1821 den Rosengarten auf der Pfaueninsel an. Er war der erste seiner Art in Preußen. Die labyrinthartig mit verschlungenen Wegen gestaltete Anlage galt im 19. Jahrhundert als eine der eindrucksvollsten in Europa. Sie wurde 1989 umfangreich restauriert. Im gleichen Jahr entstand anlässlich des 200. Geburtstages Lennés ein weiterer Rosengarten auf der Pfaueninsel. In diesem Schaugarten wurden die bis 1870 verfügbaren Rosen nach Klassen und Züchtungsjahr jeweils paarweise als Hochstamm und Busch gepflanzt. Dort sind mehr als 300 Rosensorten zu bestaunen. Im Rosen-Ergänzungsgarten wurde 2007 außerdem eine Wildrosensammlung von mehr als 50 Arten angelegt, um die Vielfalt der Vorfahren der heutigen Kulturrosen zu präsentieren.
Der Bestand an historischen Rosen gehört zu den wichtigsten in Deutschland.
(sn)