30 Jahre Spiegelwand am Hermann-Ehlers-Platz

30 Jahre Spiegelwand am Hermann-Ehlers-Platz

In der Spiegelwand spiegelt sich ihr 30jähriges Jubiläum. | Foto: Daniela von Treuenfels

 

Das Gedenken an ermordete Juden an einem prominenten und belebten Ort hat zivile und dezentrale Wurzeln. Ein Gastbeitrag von Günter Schlusche von der Initiative Haus Wolfenstein über die historische und politische Bedeutung der Spiegelwand in Steglitz.

Der Beginn der Erinnerung an jüdisches Leben in Steglitz, an dessen Verfolgung und Auslöschung, reicht bis in die frühen 50er Jahre zurück, als Walter Schneider-Römheld vom Steglitzer Heimatverein die Verbindung zu dem in den USA lebenden Kurt Wolfenstein, dem letzten Vorsitzenden des Synagogenvereins Steglitz, herstellte. Weitere Bemühungen führten 1966 immerhin zur Benennung der zwischen Birkbuschstraße und Hindenburgdamm neu gebauten Straße in “Wolfensteindamm“. Andere Initiativen blieben jedoch ergebnislos. In den 80er Jahren machten sich Studenten der Fachhochschule für Sozialarbeit und Schüler der Fichtenberg-Schule auf die Suche. Erst dann setzte eine Wende ein, an deren Anfang die 1987 gegründete Initiative Haus Wolfenstein (IHW), stand. Sie entdeckte das völlig vergessene und verwahrloste Gebäude mitsamt seiner Geschichte und setzte sich öffentlich für dessen Erhalt ein.

 

Die ehemalige Synagoge im Hof der Düppelstraße 41. Das zuerst als Stallgebäude genutzte und mehrfach umgebaute Haus steht heute unter Denkmalschutz. | Foto: Daniela von Treuenfels

Wenn es nach der IHW gegangen wäre, würden wir heute gar nicht hier vor der Spiegelwand stehen, sondern 50 m weiter nördlich, nämlich in dem Innenhof hinter diesem sechsgeschossigen Gebäude, in dem sich eine ca. 170 Jahre alte Remise, also ein Stallgebäude befindet. Dieses Gebäude wurde 1897 von Moses Wolfenstein, dem Eigentümer und Betreiber des im Vorderhaus befindlichen Textilkaufhauses, zu einer Synagoge umgebaut. Dieses Gebäude, das – man mag es kaum glauben – auch heute noch dort versteckt im Hinterhof steht, war nicht nur der Namensgeber unseres Vereins, sondern stand eigentlich im Zentrum unserer Vereinsaktivitäten. Die IHW wollte die Vereinssynagoge von Moses Wolfenstein als Lernort nutzen und als Paradigma der Emanzipation und der gesellschaftlichen Anerkennung des Judentums zugänglich machen.

Ein denkmalpflegerisches Gutachten der Architektin Myra Warhaftig führte 1988 zum Denkmalschutz für das Gebäude, das bis 1989 als Schuppen und teilweise als Eisdiele genutzt wurde. Aber der neue Eigentümer, der dann den heutigen sechsgeschossigen Neubau davor errichtete, wollte das Synagogengebäude zugunsten einer Tiefgarage abreißen und klagte gegen den Denkmalschutz. Es bedurfte einer weiteren juristischen Auseinandersetzung, um den Abriss zu verhindern und den Erhalt des ehemaligen Synagogengebäudes endgültig zu sichern. Doch trotz eines Nutzungskonzepts für das nun wieder ins öffentliche Bewusstsein gelangte Gebäude, trotz Gesprächen mit dem Eigentümer und trotz der Akquisition finanzieller Mittel geschah: Nichts!

Immerhin, das Hinterhofgebäude blieb erhalten, wurde restauriert und wird bis heute als Bürogebäude genutzt – nach Anmeldung hat man bei bestimmten Gelegenheiten die Möglichkeit, im Hinterhof das ehemalige Synagogengebäude anzusehen.

Die Realisierung der Spiegelwand

Erst nachdem klar wurde, dass es mit einer geschichtsgerechten Nutzung des ehemaligen Synagogengebäudes nichts werden würde, begannen Überlegungen über ein angemessenes Gedenken an die verfolgten und ermordeten Steglitzer Juden, das den davorliegenden Hermann-Ehlers-Platz in den Fokus nahm. Sie mündeten in den Start des Kunst-am-Bau-Wettbewerbs „Denkzeichen ehemalige Synagoge Haus Wolfenstein“ im Juni 1992 unter der Ägide des Kunstamts Steglitz, vertreten durch seine Leiterin Sabine Weißler. Vier Monate später, nach einem vollständig regelkonformen Wettbewerbsverfahren entschied sich das unabhängige Preisgericht im Oktober 1992 klar für den Entwurf der Berliner Architekten Wolfgang Göschel und Joachim von Rosenberg zusammen mit dem Historiker Hans-Norbert Burkert.

Rund 100 Menschen feierten das 30jährige Bestehen der Spiegelwand auf dem Hermann-Ehlers-Platz am 11. Juni 2025. | Foto: Daniela von Treuenfels

Die Hoffnung, nun eine gute Lösung gefunden zu haben, blieb allerdings ein Trugschluss, denn diese Entscheidung war der Startschuss für eine „hässliche Kampagne“ (so der Publizist Horst Seferens, siehe unten) in der Bezirksöffentlichkeit, in der bald von „Schuldgefühlskoliken“ der Projektinitiatoren die Rede war. Sabine Weißler und andere wurden zur Zielscheibe heftiger Anwürfe. Im weiteren Verlauf verstieg man sich darauf, das Denkmal bis zur Unkenntlichkeit verkleinern zu wollen – ein Vorstoß, der die Front der Unterstützer zeitweilig aufweichte, aber auf den klaren Widerstand der Künstler traf. Dann kam der Einwand, das Denkmal werde zum Schandfleck, weil immer wieder mit Verschmutzungen durch Graffiti zu rechnen sei. Als auch das nicht fruchtete, musste die Verkehrssicherheit herhalten: In der Spiegelwand würden Autoscheinwerfer reflektiert werden und Unfälle würden sich häufen. Sogar die Einsetzung einer parteiübergreifenden Arbeitsgruppe von Sachverständigen, die sich mit den Künstlern gemeinsam alle Vorschläge prüfte und die vorgebrachten und teils absurden Gegenargumente entkräftete, brachte keine Lösung!

Die geschichtsvergessene Kampagne gipfelte in einem Antrag der CDU-Fraktion des Bezirks vom 21. Februar 1994, in dem die ersatzlose Streichung des Projekts gefordert wurde – ein Angriff auf die Freiheit der Kunst, der in entlarvender Übereinstimmung mit den damals in der BVV vertretenen Republikanern unternommen wurde!

Ignatz Bubis, der damalige Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, brachte seine Kritik auf den Punkt: „Ein Denkmal ist kein Telefonhäuschen“! Jens Jessen sprach in der FAZ vom 7.3.1994 von „Schamverwerfungen“, von „prekären Gemeinsamkeiten der CDU-Fraktion mit den Republikanern“ und davon, dass der Eklat „ein historisches Exempel für die Situation ist, die entsteht, wenn der Antisemitismusvorwurf als gängige Münze in innerdeutschen Auseinandersetzungen umläuft, in denen der jüdischen Sache gar nicht mehr gedacht werden muss“.

Die Debatte erreichte nun bundesweite, ja internationale Dimensionen und drohte endgültig zu eskalieren, als Bausenator Wolfgang Nagel eingriff und den Bezirk ultimativ aufforderte, das Denkmal zu realisieren. Nach ergebnislosem Ablauf einer Frist zog er das Projekt an sich und beauftragte die zuständige Abteilung seines Hauses mit der Ausführung der von den Entwerfern autorisierten Fassung. Die Senatsverwaltung leistete in Kooperation mit den Architekten gute Arbeit!

Am 7. Juni 1995 wurde die Spiegelwand unter großer öffentlicher Anteilnahme eingeweiht. An diesem Tag sprachen unter anderen Fred Silberstein aus Neuseeland, dessen Name als Deportierter auf der Spiegelwand verzeichnet ist, Ruth Gross, eine Zeitzeugin aus Berlin und weitere Repräsentanten der Politik und des jüdischen Lebens. Mehrere Angehörige der Familie Wolfenstein aus den USA waren ebenfalls anwesend.

Die Spiegelwand heute

Die Nachbarschaft der Spiegelwand zum Wochenmarkt, zum Geschäftsleben auf dem Hermann-Ehlers-Platz und an der stark genutzten Schloßstraße ist kein Zufall – sie ist gewollt, weil so die Erinnerung zum Bestandteil des alltäglichen Lebens für alle wird! Denn wir brauchen eine Gedenkkultur, die im Alltag der Menschen präsent ist, nicht nur an wenigen Feiertagen.

Die auf der Spiegelwand abgebildeten Seiten der Deportationslisten, auf denen Steglitzer Juden verzeichnet sind, geben deren letzte Wohnorte wieder. Damit wird die Spiegelwand zu einem im Stadtraum aufgeschlagenen Geschichtsbuch, das mit den vielen in Berlin verlegten Stolpersteinen korrespondiert – allein in Steglitz-Zehlendorf sind bereits 500 Stolpersteine verlegt. Dieter Fitterling, der leider 2024 verstorbene Mitstreiter der IHW, hat jahrelang Rundgänge zu den Wohnorten von Steglitzer Juden durchgeführt und zum Leben vieler dieser Personen intensiv geforscht. Andere haben es ihm gleichgetan: Steglitzer Schüler/innen und ihre Lehrer haben ähnliche Recherchen und Projekte durchgeführt und wir können hoffen, dass diese Rundgänge und Recherchen noch viele Jahre fortgesetzt werden. Denn heute fehlt es an Zeitzeugen, Überlebenden und Chronisten.

Die stadträumliche Ausrichtung der Spiegelwand auf die Synagoge ist unaufdringlich, aber lesbar: Das ehemalige Bethaus der Steglitzer Juden ist zwar nicht auf den ersten Blick zu sehen, aber es ist noch da! Durch die Spiegelwand wird es öffentlich präsent und spricht zu uns.

Dies alles macht die Spiegelwand zu einem modernen, zeitgemäßen und auch heute wirksamen Objekt. Seit 30 Jahren steht die Spiegelwand, unverändert, unbeschmutzt, dokumentarisch wirksam, künstlerisch nicht verschlissen und ästhetisch überzeugend. Sie zeigt, wie aus einer Verlegenheitslösung, einer verpassten Chance dennoch etwas Herausragendes entstehen kann.  Zusammen mit den vielen anderen mittlerweile entstandenen Erinnerungsorten, dem Deportationsdenkmal Putlitzbrücke, den Orten des Erinnerns im Bayerischen Viertel in Schöneberg, dem Deportationsdenkmal Gleis 17 im S-Bahnhof Grunewald sowie den später fertiggestellten Denkmälern, zu denen das Denkmal an die Bücherverbrennung auf dem Bebelplatz, die Gedenkstätte Topographie des Terrors und last but not least das Denkmal für die ermordeten Juden Europas gehört, ist sie Teil eines weitgespannten, über Berlin hinausweisenden Netzwerks, das für innovative Erinnerungsarchitektur und Kunst im Stadtraum steht.

Konstituierend für die Spiegelwand war und ist ihre zivilgesellschaftliche Wurzel.
Die Republikaner sind untergegangen, aber heute haben wir die AfD, deren Gesinnungsgenossen auftrumpfen und im großen Stil präsent sind. Sie sagen: Das ist „ein Vogelschiss“! „Weg damit!“  Aber wir lassen uns davon nicht irritieren – ganz im Gegenteil! Diese von nicht-jüdischen Bürgern initiierte Gedenkkultur ist unvermindert notwendig, gerade weil sie aus der Zivilgesellschaft kommt. Das macht ihre Kraft und Einzigartigkeit aus und in diesem Sinne lasst uns weitermachen!

 Dieser Beitrag wurde auf der Feierstunde der Initiative Haus Wolfenstein auf dem Hermann-Ehlers-Platz aus Anlass des 30. Jahrestages der Übergabe der Spiegelwand an die Öffentlichkeit am 11.6.2025 vorgetragen.

Der Autor: Günter Schlusche ist einer der Gründer der Initiative Haus Wolfenstein. | Foto: Daniela von Treuenfels

 

Literatur:

Initiative Haus Wolfenstein, Von Juden in Steglitz – Beiträge zur Ortsgeschichte, 1. Auflage Berlin 1987, 2. Auflage Berlin 1990.

Kunst am Bau für den erweiterten Hermann-Ehlers-Platz, Ausschreibung des engeren Wettbewerbs Denkzeichen Ehemalige Synagoge Haus Wolfenstein, Düppelstr. 41, Berlin- Steglitz, Ausschreibung, Berlin 1992.

Horst Seferens, Ein deutscher Denkmalstreit – Die Kontroverse um die Spiegelwand in Berlin-Steglitz, Berlin 1995.

Horst Seferens, Spiegelwand Berlin-Steglitz, Die Neuen Architekturführer Nr. 74, Berlin 2005.

Weblinks:

https://www.anderes-berlin.de/html/synagoge_steglitz.html

https://www.memorialmuseums.org/memorialmuseum/steglitzer-spiegelwand-denkzeichen-ehemalige-synagoge-haus-wolfenstein

https://www.bpb.de/themen/holocaust/erinnerungsorte/503096/denkzeichen-ehemalige-synagoge-haus-wolfenstein/

 

 

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Sommerferien in Steglitz-Zehlendorf

[caption id="attachment_100334" align="aligncenter" width="622"] Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
 
 
Endlich Ferien! Wer den Sommer ganz oder teilweise in der Stadt verbringt, hat viele Möglichkeiten und eine große Auswahl. Wir geben einen Überblick über die Angebote für Kinder und Jugendliche im Bezirk. Erste Adresse für alle, die Lust auf Unternehmungen, Workshops, gemeinsames Chillen und Abhängen, Sport und Bewegung, Tanz und Theater und vieles mehr haben, ist die Überblicksseite des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf. Hier werden die Programme der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen für alle Altersgruppen präsentiert. Ein Auswahlmenü erlaubt die gezielte Suche nach Alter des Kindes, Ferienwoche, Ortsteil und Jugendfreizeiteinrichtung. Je nach Interesse kann man sich verschiedene Kategorien anzeigen lassen. Es gibt auch die Möglichkeit, nach kostenlosen Angeboten zu filtern. Das Jugendamt Steglitz-Zehlendorf organisiert für Kinder und Jugendliche des Bezirkes auch Reisen. Hier gibt es eine Übersicht über das Angebot und über freie Plätze. Die Reisen können dann direkt bei den Anbietern gebucht werden. Auch jenseits der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen gibt es ein breites Ferienangebot für Kinder und Familien. Eine Plattform, die die verschiedenen Aktivitäten bündelt, gibt es jedoch nicht. Hier ist unser Versuch eines Überblicks, wir freuen uns über weitere Hinweise an redaktion@stadtrand-nachrichten.de. Wir ergänzen laufend.

Ins Strandbad Wannsee

fährt auch in diesem Jahr wieder der Bäderbus der BVG ab dem S-Bahnhof Nikolassee: https://stadtrand-nachrichten.de/mit-dem-baederbus-ins-strandbad-wannsee/

Mit dem Schiff über den Wannsee

ist mit einer Fähre der BVG nicht teuer. Die Linien sind Teil des öffentlichen Nahverkehrs, und damit reicht ein gültiges Ticket im Tarifbereich Berlin AB, auch das Deutschlandticket gilt. Zum Beispiel die F10, sie ist eine von sechs Fährlinien der BVG. Die Fähre verbindet den S-Bahnhof Wannsee mit Alt-Kladow. Die rund 20-minütige Überfahrt führt über den Großen Wannsee und die Havel, vorbei an viel Wasser, grünen Ufern und der Havelinsel Schwanenwerder. Die F10 ist barrierearm nutzbar und bietet zudem Platz für Fahrräder. In den Ferien (bis 30. August) verkehrt die Linie Montag bis Freitag: 6 bis 21 Uhr, Samstag: 7 bis 21 Uhr, Sonntag: 9 bis 21 Uhr

Kulturkorso

Ferienangebote von 16 Museen und Ausstellungshäusern in Steglitz-Zehlendorf gibt es gebündelt auf der Webseite des Netzwerkes.  zum Überblick: https://www.kulturkorso.de/ferienprogramm

Natur Park Südgelände

Sommerferienprogramm  Alle Infos und Termine: https://www.natur-park-suedgelaende.de/  

talentCAMPus

In der 1. Ferienwoche vom 13.-17. Juli 2026  talentCAMPus inklusiv in Kooperation mit dem Verein „Eltern beraten Eltern von Kindern mit und ohne Behinderung e.V.“ (EbE) und dem Jugend- und Familienzentrum „JeverNeun“. Hier können 30 Kinder und Jugendliche aus sechs Workshops wählen. Das Besondere an diesem talentCAMPus: Für Kinder mit einer Behinderung oder zusätzlichem Betreuungsbedarf sind kompetente Assistent:innen vor Ort, die die Teilnehmenden unterstützen. In der 2. Ferienwoche vom 20.-24. Juli 2026 findet der talentCAMPus kreativ im Haus Phoenix des Mittelhof e.V. am Teltower Damm 228 statt. 40 Kinder und Jugendliche können daran teilnehmen und aus acht Workshops wählen. Themen der Workshops: Streetdance, Musik, Fotografie, Video, Upcycling, Survival-Abenteuer, Rap oder Graffiti. Die Anmeldung ist ab sofort über die Volkhochschule Steglitz-Zehlendorf (talentCAMPus kreativ), bzw. für den talentCAMPus inklusiv über den Kooperations-Partner „EbE“ möglich. Die Anmeldeunterlagen sind auf der Website der VHS Steglitz-Zehlendorf zu finden. Die Plätze werden ab dem 19. Juni vergeben. Für junge Menschen im Alter von 10-16 Jahren. Jeweils von 10.00-16.00 Uhr. Kostenlos, inklusive Mittagessen. Weitere Informationen: Michael S. Rauscher (Stellv. Leitung der VHS Steglitz-Zehlendorf, Projektleitung talentCAMPus) E-Mail: rauscher@vhssz.de , Tel.: 030-90299-5084

International Summer Workshop

Das wannseeFORUM Berlin lädt vom 11. bis 18. Juli junge Menschen zwischen 17 und 26 Jahren aus Deutschland, Polen, Spanien und Tschechien ein zum International Summer Workshop. Neun Tage lang erwartet die Teilnehmenden eine internationale Jugendbegegnung mit kreativen Workshops, Gruppenaktivitäten und jeder Menge Möglichkeiten, neue Freundschaften zu knüpfen. Kosten: 147 € Teilnahmebeitrag für Programm, Unterkunft und Verpflegung  alle Infos: https://wannseeforum.de/seminare/international-summerworkshop-2026/

Sommeruni der FU

Vom 10. bis 21. August 2026 lädt die Freie Universität Berlin erneut interessierte Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klassenstufe zur SommerUNI ein. Beteiligt sind die Fachbereiche Mathematik und Informatik, Physik und Biologie, Chemie und Pharmazie sowie die Geowissenschaften und die Human- und Veterinärmedizin. Um einen möglichst breiten Einblick in das Fächerspektrum der Universität zu ermöglichen, werden vormittags ein- bis viertägige Kurse angeboten. Ergänzt wird das Programm durch täglich stattfindende Nachmittagsvorlesungen zu aktuellen Themen aus Wissenschaft und Forschung. Die Teilnahme an den Kursen kostet 10 Euro pro Tag. Alle Vorlesungen sind öffentlich und kostenfrei. alle Infos: https://www.fu-berlin.de/sites/sommeruni/index.html

Sternwarte

Das Planetarium am Insulaner ist derzeit wegen Sanierungsarbeiten geschlossen. Aber die Wilhelm-Foerster-Sternwarte oben auf dem Hügel bietet freitags und samstags Beobachtungsnächte für Sternengucker ab 12 Jahren. https://www.planetarium.berlin/veranstaltungen/beobachtungsnacht-auf-der-wilhelm-foerster-sternwarte

Domäne Dahlem

Die Museen der Domäne Dahlem und die Gastronomie sind den ganzen Sommer über geöffnet. Infos: https://www.domaene-dahlem.de/  
Feriencamp für Kinder von 8 bis 12 Jahren 1. Ferienwoche: Montag, 13. Juli bis Freitag, 17. Juli 2026, jeweils 9:30–14:30 Uhr 6. Ferienwoche: Montag, 17. August bis Freitag, 21. August 2026, jeweils 9:30–14:30 Uhr  Tägliches Mittagessen und gesunder Pausensnack inklusive Kosten: 240 € für eine Woche, Keine einzelnen Tage buchbar https://www.domaene-dahlem.de/sommerferien-auf-der-domaene/

Volkshochschule

Die VHS Steglitz-Zehlendorf bietet auch in diesem Sommer wieder ein spezielles Programm an. Sprache, Bewegung, Kunst, Finanzbildung... - das Angebot ist vielfältig. Alle Infos: https://www.berlin.de/vhs/volkshochschulen/steglitz-zehlendorf/

Museumsdorf Düppel

In den Sommerferien ist das Museumsdorf täglich (außer mittwochs) von 10 bis 18 Uhr geöffnet. In der nachgebauten Dorfanlage einer mittelalterlichen Siedlung erleben Interessierte den Alltag der Landbevölkerung, die hier vor acht Jahrhunderten lebte. Auf dem Acker sprießt die wilde Brache neben ausgesäten Nutzpflanzen wie dem Winterroggen und dem Hanf. Auch typische Nutztiere des Mittelalters gibt es, darunter einen Ochsen und Skudden, eine vom Aussterben bedrohte Schafrasse, deren Nachwuchs aus dem Frühjahr nicht nur Familien mit Kindern Freude macht. https://www.stadtmuseum.de/museum/museumsdorf-dueppel
 

Ferienkurs der Jugendkunstschule

https://www.youkunst.de/ferienkurse.html

Jugend im Museum

Kurse des Vereins in Steglitz-Zehlendorf https://www.jugend-im-museum.de/kurse/ferienkurse/

STK Hockey Camp

Fans only: Bei diesem Camp steht eindeutig HOCKEY im Vordergrund. Du solltest Hockey lieben und U12+ Spieler*in sein. Du trainierst mindestens 2mal wöchentlich und fehlst bei keinem Punktspiel. Du möchtest besser werden und einmal konzentriert über mehrere Tage mit Profis trainieren. Fitness und Athletik sind keine Fremdwörter für Dich. In der ersten Ferienwoche. STK Mitglied 250,- Euro Nicht-Mitglied 300,- Euro mehr hier

Feriencamps beim BHC (Hockey)

Jeweils einwöchige Camps in der 3. und 4. Ferienwoche rund um den Ball: Die BHC-Sportarten Hockey, Lacrosse und Tennis werden durch viele weitere abwechslungsreiche Ball- und Trendsportarten ergänzt, die Kinder zwischen 5 und 13 Jahren innerhalb einer Camp-Woche spielerisch kennenlernen können: Kindgerechte Lauf-, Werf- und Fangspiele wie Basketball, Handball, Tag-Rugby, Baseball, Badminton und Fußball . Keine Vorkenntnisse erforderlich. Mo - Fr 8 - 17 Uhr 260 Euro https://www.kidz-in-motion.de/standorte/berlin-zehlendorf/

Fußball Feriencamps

des FC Hertha 03 in allen Ferienwochen. Die Spielerinnen und Spieler erhalten eine Ganztagesbetreuung mit Frühstück und Mittagessen sowie Pausengetränken und Snacks. Kosten: 159 € / Woche. Für Kinder von 6 – 12 Jahren. Mädchencamp in zwei Ferienwochen (7 – 12 Jahre). Kosten 159 € https://www.h03.de/feriencamps/

TusLi-Feriencamps

Spiel-, Sport- und Spaß-Programm im Stadion Lichterfelde – alternativ bei schlechtem Wetter in der Willi-Graf-Sporthalle – an. 5 Tage in der Woche, jeweils von 8:30-16:00 Uhr. Preis an 170 Euro wenige freie PLätze, es gibt Wartelisten https://tusli.de/veranstaltungen/tusli-feriencamps/

Sommercamp der Basketball Gemeinschaft Zehlendorf

Mini-Camp für die Jahrgänge 2015 - 2019 (u8-u12) 20. - 24. Juli 2026, ab 239 Euro Leistungscamp für die Jahrgänge 2011 - 2014 (u14-u16) 27-. - 31. Juli 2026, ab 239 Euro Die Camps werden in der Sporthalle der John-F.-Kennedy-Schule stattfinden. https://www.bgz.net/news/bgz-sommercamps-sind-online---jetzt-anmelden

SSC Südwest Basketball

diverse Camps für verschiedene Altersgruppen Ort: Bröndy-Oberschule Lankwitz 230 Euro pro Woche https://www.basketball-suedwest.de/camps

Waldschule Zehlendorf

Hier finden sich die Ferienangebote der Berliner Waldschulen: http://www.jibw.de/veranstaltungen/ferienwochen/

Bezirksübergreifend

Eine Übersicht über Ferienangebote in Berlin gibt es auch bei berlin-familie.de

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