Gerade erst feierten Berliner und Potsdamer gemeinsam an der Glienicker Brücke 25 Jahren Mauerfall, da wird diese auch schon wieder gesperrt. Für die Dreharbeiten für Steven Spielbergs Agenten-Thriller wird die Brücke von Donnerstag, 27. November, bis Montag, 1. Dezember, für den gesamten Verkehr gesperrt. Das betrifft auch Busse, Fahrradfahrer und Fußgänger. Auf Berliner Seite ist die Königstraße bis Zufahrt Schlosspark Glienicke frei befahrbar. Als Umleitung werden die Nuthestraße und die Autobahn 115 ausgeschildert. Die Verkehrsbetriebe in Potsdam (ViP) und Berlin (BVG) haben für den Zeitraum der Gesamtsperrung der Glienicker Brücke einen Ersatzverkehr für die Omnibuslinie 316/N16 eingerichtet.
Das Studio Babelsberg bittet alle Anwohner sowie alle Potsdamer und Berliner, die von der Sperrung betroffen sind, um Verständnis.
Der vom Studio Babelsberg koproduzierte Film erzählt die wahre Geschichte des Anwalts James Donovan, der sich inmitten des Kalten Krieges in der schier unmöglichen Mission wiederfindet, über die Freilassung eines in Russland gefangengenommenen US-amerikanischen U-2 Piloten zu verhandeln. Die Hauptrolle spielt Tom Hanks.
Für die Filmszene auf der Glienicker Brücke werden die Kulissenbauer des Art Department Studio Babelsberg die Zufahrten auf die Brücke in Anlehnung an die historischen Begebenheiten der frühen 1960er Jahre in einen ehemaligen Grenzübergangspunkt umdekorieren. An dem geschichtsträchtigen Ort werden Filmkulissen und Dekorationselemente aufgestellt, historische Fahrzeuge eingesetzt sowie Beleuchtungstechnik rund um die Glienicker Brücke aufgebaut.
(sn)













Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner