
Knappe Entscheidungen bei den Jugendläufen beim 56. Crosslauf der LG Süd Berlin. Foto: Rene Reinholz
Vor große Herausforderungen wurden die Organisatoren, der LG Süd Berlin, bei der Streckenführung ihres traditionsreichen Zehlendorfer Crosslaufes gestellt, welcher am Samstag, den 14. Oktober, stattfand. Aufgrund der Orkanschäden, wie abgebrochene Äste oder entwurzelte Bäume, musste die Strecke neu geplant werden. Mithilfe des Forstamtes konnte eine alternative Streckenführung gefunden und der Lauf durchgeführt werden.
Bereits bei den Jugendläufen zeigten die Athleten des LG Süd ihre beste Seite. Tom Reinholz (M15), Clemens Herfarth (M14) und Anton Ziegele (M13) hießen die Sieger über die 1,8 Kilometer lange Strecke.
Auf der 5-Kilometer-Strecke, die gleichzeitig Wertungslauf für den Berliner Läufercup der Jugendlichen war, gingen gleich Platz 1 bis 3 an die LG Südler Moritz Gutschmidt, Ole Specht und Yannick Ruef. Bei der weiblichen Jugend gingen die Siege an Emma Wette (U18) und Lara Brodersen (U16), ebenfalls von der LG Süd Berlin.
Das größte Interesse der über 200 Läuferinnen und Läufer galt dem Hauptlauf über circa 10 Kilometer. Dort siegte bei den Frauen die Triathlethin Jen Metcalf vom Leidgi24 Triathlon Team, vor Antonia Maecker (OSC Berlin) und Carla Morgenroth von der veranstaltenden LG Süd Berlin.
Der schnellste männliche Läufer war Jan Förster (M40/LG Süd Berlin), der sich gegen Christian Rose (M30/SCC Berlin) durchsetzen konnte und den Triathleten Christian Hollmann (M30) von den Weltraumjoggern auf Platz 3 verwies.
(khf)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner