Der Nachbarschaftshaus Wannseebahn e.V. wird in diesem Jahr 20 Jahre alt und feiert das am kommenden Sonnabend, 21. Juni, mit einem großem Geburtstags-Sommerfest.
1994 gründete sich der Verein in Zehlendorf, um das Zusammenleben in der neu erbauten ökologischen Modellsiedlung mit rund 170 Familien an der Berliner Straße zu gestalten und das dazugehörende Gemeinschaftshaus mit Leben zu füllen. Ehrenamtliche Anwohner und Mitarbeiter engagieren sich in der Nachbarschaftsarbeit, in der Ökologie und der Kinder- und Jugendarbeit.
Zahlreiche Feste und Nachbarschaftstreffs wurden in den vergangenen 20 Jahren organisiert, Ausstellungen, Lesungen und Konzerte angeboten, Yoga-, Kunst- und andere Kurse für die Bewohner geschaffen sowie die Natur im Wohnumfeld gepflegt. Es gibt professionelle Angebote für Kinder und Jugendliche – Schülerclub, Schulstation, Schulhort und aufsuchende Sozialarbeit –, die Betreuungs- und Freizeitmöglichkeiten bieten. Seit 2008 ist das „MoWo“ – das Mobile Wohnzimmer für Jugendliche im Bezirk unterwegs. Junge Menschen zwischen 16 und 26 Jahren können ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr bei dem Verein leisten.
Wer so viel geleistet hat, darf sich auch selbst feiern. Rund um das Nachbarschaftshaus an der Mörchinger Straße 49 erwartet die Besucher ab 15 Uhr ein buntes Programm mit Spielen und Mitmachaktionen für Kinder, Gesprächsrunden und Live-Musik (ab 18.30 Uhr). „Wir laden alle herzlich ein, zusammen mit uns diesen Geburtstag am 21. Juni zu feiern“, so Marion Collavino-Loll, die Vorsitzende des Nachbarschaftsvereins.
(sn)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner