
Bis die Brunnen in Steglitz-Zehlendorf wieder so schön sprudeln, werden einige Wochen vergehen. Archiv-Foto: Gogol
Kein sprudelndes Nass in Steglitz-Zehlendorf. Trotzdem der Sommer am Sonnabend nun auch kalendarisch beginnt, liegen die bezirkseigenen Brunnen, wie etwa am Hermann-Ehlers- und am Mexikoplatz, auf dem Trockenen. Grund dafür ist eine Anweisung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, derzeit keine neuen Werbetafeln für Brunnensponsoren aufzustellen, erklärte Bezirksstadträtin Christa Markl-Vieto (Grüne) den Bezirksverordneten am Mittwochabend.
Ein neuer Vertrag mit dem Sponsor der Brunnen, der Ströer Deutsche Städte Medien GmbH, war notwendig geworden, weil die mit ihm vereinbarten Kosten überraschenderweise bereits erreicht wurden. In der vergangenen Abrechnungsperiode sei an einem Brunnen ein „exorbitant“ hoher Wasserverbrauch gemessen worden – in der Größenordnung eines Schwimmbades, erklärte Markl-Vieto. Wie das zustande gekommen ist, kann niemand erklären.
Nun musste mit dem Sponsor erneut verhandelt werden. Gerade als man sich geeinigt hatte, eine weitere Werbetafel als Gegenleistung für die Mehrkosten aufzustellen, kam die Anweisung von der Senatsverwaltung. Die will die Werbeverträge für Brunnen neuordnen.
„Uns sind die Hände gebunden“, sagte Markl-Vieto, die allerdings davon ausgeht, dass es in zwei bis drei Wochen eine Lösung gibt und die Brunnen dann auch wieder sprudeln.
(go)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner