Die Dienstlesitungsgewerkschaft ver.di setzt sich für die Gründung eines Betriebsrates beim Textilhändler „Primark“ in Steglitz ein. Wie ver.di mitteilt, habe das Management des Textildiscounters auf Druck von ver.di seinen Kurs geändert. Sei vor wenigen Tagen der Gewerkschaft der Zutritt zur Filiale noch verwehrt worden, so habe das Primark-Management nun erklärt, mit ver.di kooperieren zu wollen, wenn es um die Gründung einer Interessenvertretung für die Beschäftigten im Schlossstraßen-Center gehe. ver.di wird nun gestattet, die Beschäftigten in dieser Woche über die Gründung eines Betriebsrats in der Filiale zu informieren.
„Wir können es schaffen, noch vor dem Weihnachtsgeschäft gemeinsam mit den Beschäftigten eine echte Interessenvertretung zu gründen. Der Betriebsrat kann dann loslegen und für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen sorgen. Voraussetzung ist, dass das Management seinen Kurs und seine Zusagen einhält“, so Markus Hoffmann-Achenbach der beim ver.di-Landesbezirk Berlin-Brandenburg zuständige Gewerkschaftssekretär.
Bei Primark in Steglitz arbeiten rund 450 Beschäftigte. Einige von ihnen hatten sich in den vergangen Wochen an die Gewerkschaft gewandt, um Unterstützung bei der Wahl eines Betriebsrats zu bekommen. In Deutschland unterhält der Textildiscounter 13 Filialen mit insgesamt zirka 9.000 Beschäftigten. Einen Betriebsrat haben bisher nur vier.
(sn)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner