Heute ein Gericht aus der französischen Küche. Ein feines, eindrucksvolles Essen, das Sie so schnell nicht vergessen werden.
Maispoularde:
6 Maispoularden mit Knochen
200 Milliliter kalte Schlagsahne
Bund Basilikum
1/2 Zehe Knoblauch
Sonnenblumenöl
Die Poularden von Sehnen und den Innenfilets befreien.
An der dicksten Stelle in die Poularden kleine Taschen einschneiden. Die Innenfilets nach und nach mit der Sahne und dem Basilikum und dem Knoblauch pürieren. Die Taschen mit der Farce füllen und das Fleisch in einer heißen Pfanne mit Sonnenblumenöl beidseitig goldbraun braten. Anschließend im vorgeheizten Ofen bei 80 Grad Celsius zirka 35 Minuten garen.
Pommes Macaire:
Kartoffel(n), mehlig kochend
1 Zwiebel
2 Eigelb
2 Zweige Petersilie, glattblättrig
1 El Trüffelöl
Butter
Zwiebeln fein würfeln und in einer beschichteten Bratpfanne mit etwas Butter drei Minuten leicht braun braten. Die Blättchen der Petersilie von den Stielen zupfen und fein hacken.
Die Kartoffeln schälen, in Salzwasser garen, abgießen, abdampfen lassen. Die Kartoffeln erst durch die Kartoffelpresse drücken, wenn sie lauwarm sind. Zwiebeln, Petersilie und Eigelb unter die lauwarme Kartoffelmasse arbeiten. Mit Salz und dem Trüffelöl abschmecken.
Die Kartoffelmasse auf wenig Mehl zu einer Rolle von circa vier Zentimetern Durchmesser formen. Auskühlen lassen. Die Kartoffelrolle in 1,5 Zentimeter dicke Scheiben schneiden und in einer beschichteten Bratpfanne in ausreichend Butter beidseitig braten.
Vichy-Karotten:
600g Karotten
1 Stange Vanille
100g Butter
Vichywasser
Die Möhren schälen halbieren und in Scheiben schneiden.
In einem Topf die Butter und die Vanille heiß werden lassen. Die Möhren abgedeckt ein paar Minuten dünsten lassen, anschließend mit dem Mineralwasser angießen und bissfest garkochen. Bereitstellen.
Gewürzreduktion für Sauce Hollandaise:
200 Milliliter Weißwein
2 Wacholderbeeren
2 Lorbeerblätter
1 Esslöffel weißer Pfeffer
50 Milliliter Weißweinessig
Den Pfeffer mit einem Stößel gut zerdrücken. Alle Zutaten mit 400 Milliliter Wasser einkochen bis die Flüssigkeit bei zirka 200 Milliliter insgesamt ist. Anschließend durch ein Sieb gießen und die Reduktion abfangen.
Sauce Hollandaise
300 Gramm Butter
4 Eigelbe
200 Milliliter Gewürzreduktion
1 Zitrone
Die Eigelbe zusammen mit der Reduktion über einem heißen Wasserbad schaumig aufschlagen, bis eine Temperatur von ungefähr 60 Grad Celsius erreicht ist. Die flüssige Butter mit einem Schneebesen langsam in die Eier einrühren, sodass die Butter vom Ei gebunden wird. Die Soße mit Salz und eventuell mit etwas Zitronensaft oder Weißweinessig abschmecken. Die Sauce Hollandaise erst kurz vor dem servieren aufschlagen, da diese nicht wieder erwärmt werden kann, ohne dass sie zerfällt.
Ein gutes Gelingen und guten Appetit wünsche ich Ihnen,
Ulrich Beier
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Ulrich Beier lernte das Kochen im Restaurant des Hotels „Zum steinernen Schweinchen“ in seiner Heimatstadt Kassel. Nach seiner Ausbildung kam der junge Koch nach Berlin. Hier sammelte er in verschiedenen Sterne-Restaurants seine ersten Erfahrungen in der gehobenen Gastronomie, in Avignon, in der französischen Provence, erlernte er die Raffinesse der französischen Küche. Zurück in Berlin gibt er sein Wissen in Kursen in verschiedenen Kochschulen der Hauptstadt weiter.














Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: