Mit einem offenen Brief wendet sich er Bezirkselternausschuss Steglitz-Zehlendorf an die Fraktionsvorsitzenden in der Bezirksverordnetenversammlung und fordern, dass die offenen Stellen im Hochbauservice endlich besetzt werden. Den Brief geben wir hier wider:
„2014 musste das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf zum wiederholten Mal Gelder, die fest für die Sanierung von Schulen verplant waren, aufgrund von Personalengpässen im Hochbauservice ans Land zurückgeben. Es ging um fast 900.000 Euro! Dieselbe Entwicklung scheint sich erneut in 2015 zu wiederholen und offenbar ist keine Lösung in Sicht!
Im August 2014 wurden mehrere Stellen im Hochbauservice ausgeschrieben. Auswahlgespräche mit den Bewerbern fanden im Februar und März 2015 statt, obwohl Bezirksstadtrat Karnetzki die Dringlichkeit bekannt war. Der notwendige Auswahlvermerk ging erst Ende Mai 2015 dem zuständigen Fachbereich von Bezirksbürgermeister Kopp zu. In einem Schreiben des Bezirksbürgermeisters vom 8. Juni 2015 an die Vorsitzende des BEA Steglitz-Zehlendorf erklärte Herr Kopp sein Unverständnis bezüglich der Zeitspanne von fast einem halben Jahr, die zwischen dem Ende des Ausschreibungsverfahrens und den Bewerbungsgesprächen lag. ‚Eine nachvollziehbare Begründung für die Zeitspanne von fast einem halben Jahr,…, habe ich vom zuständigen Stadtrat nicht erhalten.‘, schreibt Kopp, und auch er teile die Sorge des BEA-Steglitz-Zehlendorf darüber, dass ‚…diverse Maßnahmen aus dem Schul- und Sportanlagensanierungsprogramm 2015 und der baulichen Unterhaltung 2015 nach wie vor nicht begonnen werden (können).‘
Eine Besetzung der so dringend notwendigen Stellen und somit ein Arbeitsbeginn der dringend benötigten Mitarbeiter steht auch heute immer noch nicht fest!
Parallel dazu läuft das Auswahlverfahren zur Besetzung der Stelle des Fachbereichsleiters Hochbau. Auch hier liegen Bezirksstadtrat Karnetzki die Unterlagen seit dem 19. Dezember 2014 vor, Vorstellungsgespräche haben bis heute nicht stattgefunden.
Nachfragen des BEA Schule Steglitz-Zehlendorf, u. a. in den Einwohnerfragestunden der BVV und im Bauausschuss, wurden von Bezirksstadtrat Karnetzki seit Februar 2015 wiederholt mit den Worten zurückgewiesen: ‚…die Besetzungsverfahren sind kurz vor dem Abschluss…‘. Dies waren irreführende Aussagen, die ganz offensichtlich nicht der Wahrheit entsprachen!
Somit fehlt der Elternschaft das Vertrauen, dass diverse Maßnahmen aus dem Schul- und Sportstättensanierungsprogramm 2015 überhaupt in Angriff genommen werden. Ganz im Gegenteil steht zu befürchten, dass auch andere Maßnahmen in diesem Jahr nicht durchgeführt werden. Damit würden dem Bezirk erneut Gelder verloren gehen, die insbesondere Steglitz-Zehlendorf für seine maroden Schulen so dringend benötigt.
Auch für die im April diesen Jahres vom Senat beschlossenen Sonderprogramme SIWA (Sondervermögen Investitionen in die wachsende Stadt) und das neu aufgelegte Toilettensonderprogramm scheinen keine Personalkapazitäten zur Verfügung zu stehen.
Der Bezirkselternausschuss Schule Steglitz-Zehlendorf fordert daher die sofortige Besetzung der benannten Stellen im Hochbauservice, insbesondere die der leitenden Position des Fachbereichsleiters Hochbau. Des Weiteren fordert der BEA Schule, die Umsetzung der für 2015 geplanten und bewilligten Baumaßnahmen aus dem Schul- und Sportstättensanierungsprogramm und der baulichen Unterhaltung termingerecht noch in diesem Jahr zu realisieren.“
Vorstand des BEA Steglitz-Zehlendorf Schule












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner