Am Charité-Campus Benjamin Franklin (CBF) wurden am Montag fünf modernisierte Operationssäle eröffnet. Dazu gehört auch ein hochmoderner Hybrid-OP, der die Präzision gefäßchirurgischer kardiologischer Eingriffe weiter verbessern soll. Damit will die Charité die Patientensicherheit erhöhen, und die technische Infrastruktur des Standortes fit machen für die Zukunft.
Zusätzlich zu den Operationssälen sind ein neuer Aufwachraum mit 14 Betten sowie eine Überwachungseinheit mit 12 Betten entstanden. „Wir haben den neuen Bereich insgesamt offener gestaltet und an moderne medizinische Abläufe angepasst. Gleichzeitig konnten wir mit der
umfangreichen Sanierungsmaßnahme die technische Ausstattung grundsätzlich erneuern. Der zentrale Operationsbereich gehört nun zu den modernsten Einrichtungen Berlins“, betonte Prof. Dr. Ulrich Frei,
Ärztlicher Direktor der Charité, anlässlich der Einweihung.
Die Modernisierung der fünf Operationssäle erfolgte in einem ersten Bauabschnitt und wurde innerhalb von zwei Jahren bei laufendem Betrieb umgesetzt. Für Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und
Wissenschaft sowie Aufsichtsratsvorsitzende der Charité ist die Sanierung der Operationssäle ein klares
Bekenntnis zum Standort. „Mit dieser umfangreichen Modernisierung wurden hier für die Patienten und auch für die Mitarbeiter alle notwendigen Voraussetzungen für eine qualitativ optimierte Funktion der OP-Abteilung geschaffen.“
In einem zweiten Bauabschnitt werden ab 2016 fünf weitere OP-Säle umgebaut und modernisiert. Für das gesamte Projekt, das Teil eines Masterplans ist, sind Kosten in Höhe von 19 Millionen Euro veranschlagt.
(sn)













Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner