Nach zweijähriger Projektarbeit wurde nun ein neues Tourismuskonzept für den Bezirk Steglitz-Zehlendorf an die bezirkliche Wirtschaftsförderung übergeben, teilt das Bezirksamt mit. Im Sommer 2014 wurde das Projekt zur Umsetzung an die EBC Hochschule (European Business College) Berlin übertragen. Unter der Leitung von Professor Dr. Frank Schaal, Professor für Tourismusmanagement, wurde das Konzept erstellt.
„Wir freuen uns, dass wir mit dem Konzept nun über ein wichtiges Element zur strategischen Ausrichtung der touristischen Entwicklung für Steglitz-Zehlendorf verfügen“, so Michael Pawlik, Leiter der Wirtschaftsförderung Steglitz-Zehlendorf. „Wir hoffen, dass wir mit der Umsetzung des Konzeptes langfristig mehr Berlin-Besucher gezielt auf den Bezirk aufmerksam machen können“, so Pawlik weiter.
Zentrale Themen des Konzeptes sind Radtourismus und Wassererleben. Sie sind die Alleinstellungsmerkmale, die den Berliner Südwesten im Vergleich zu anderen Berliner Stadtteilen auszeichnen. „Ein touristisches Potenzial des Berliner
Südwestens ist zwar ohne Zweifel vorhanden, aber vieles ist einfach zu wenig bekannt. Außerdem mangelt es oft an der strukturellen Erschließung. Um mehr Touristen auf den Bezirk aufmerksam zu machen, ist es wichtig, dieses Potenzial auch darzustellen und seine Alleinstellungsmerkmale als Bezirk überhaupt zu kennen“, erklärt Schaal. Das Herzstück des nachhaltigen Tourismuskonzeptes sind die strategischen Handlungsempfehlungen, mit deren Hilfe ein professionelles Destinationsmanagement für den Bezirk aufgebaut werden soll.
Bei der Entwicklung des Tourismuskonzeptes haben Partner und Leistungsträger aus dem Tourismus mitgearbeitet, dafür bedankt sich Pawlik ausdrücklich. Finanziert wurde das Projekt aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe “Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur” (GRW) des Landes Berlin und des Bezirks Steglitz-Zehlendorf.
(sn)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner